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Einladung zu Frauenfrühstück mit Ukrainerinnen in Preußisch Oldendorf

Sprache und Führerschein sind wichtig

Preußisch Oldendorf

Es gab viel Zeit zum Reden. Und diese Zeit wurde genutzt. Von der Krise in der Ukraine bis hin zu alltäglichen Dingen des Lebens in Preußisch Oldendorf, alles kam auf den Tisch. Vor wenigen Tagen trafen sich Eva Rahe und Hendrik Tenorth mit Ukrainerinnen bei Schmidts Brot- und Kaffeehaus an der Mindener Straße in Preußisch Oldendorf zum ersten Ukrainischen Frauenfrühstück. Weitere Termine stehen schon fest.

Eva Rahe (4. von links) und Henrik Tenorth haben sich zu einem ersten Frauenfrühstück mit ukrainischen Frauen im Kaffeehaus Schmidt in Preußisch Oldendorf getroffen. Nächster Termin für alle interessierten Frauen ist dort an diesem Mittwoch, 22. Juni.

Es gab viel Zeit zum Reden. Und diese Zeit wurde genutzt. Von der Krise in der Ukraine bis hin zu alltäglichen Dingen des Lebens in Preußisch Oldendorf, alles kam auf den Tisch. Vor wenigen Tagen trafen sich Eva Rahe und Hendrik Tenorth mit Ukrainerinnen bei Schmidts Brot- und Kaffeehaus an der Mindener Straße in Preußisch Oldendorf zum ersten Ukrainischen Frauenfrühstück. Weitere Termine stehen schon fest.

Die Frauen, die zum ersten Treffen gekommen waren, kommen aus Charkiw oder Odessa. Sie alle haben ihre Heimat schweren Herzens verlassen und sie alle vermissen ihre Heimat sehr. Ihre Männer sind in der Ukraine geblieben, ihre Kinder sind in Preußisch Oldendorf und gehen hier zur Schule. „Ob sie bleiben werden, diese Fragen wollte ich bewusst nicht stellen“, sagte Eva Rahe. Denn wie sollte man solch eine Frage beantworten, wenn die Zukunft ungewiss ist.

Nachdem alle mit Kaffee, Cappuccino oder Tee versorgt waren, wurde eine kleine Vorstellungsrunde gemacht. Und hier kamen alle gleich auf die brennendsten Fragen, nämlich wie man vor Ort möglichst schnell Anschluss und einen Job findet. Was den Frauen fehlt, um in Deutschland richtig Fuß zu fassen, konnte schnell auf einen Nenner gebracht werden: Die Sprache lernen und einen Führerschein machen. Diese beiden Dinge sind die Voraussetzung, um in den Job zu starten.

Aber auch die kleinen Dinge des Lebens, die oft den Alltag bewegen, wurden angesprochen. Und so wurde nicht nur zusammen gelacht, sondern auch mal eine Träne zusammen vergossen oder einfach nur eine Hand gehalten.

Henrik Tenorth und Eva Rahe, die das Treffen organisiert hatten, konnten viele Fragen sofort beantworten. Zudem nutzt der ehemalige Schulleiter sein Netzwerk, um zu helfen, und er kann zum Beispiel Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern herstellen.

In den kommenden Wochen sind weitere Treffen geplant. Die Zusammenkünfte sind als offene Runden gestaltet. Da die Frauen den Wunsch geäußert hatten, sich auch mit einheimischen Frauen zu treffen, sind alle Frauen zu den Treffen herzlich eingeladen. Das nächste Treffen ist am kommenden Mittwoch, 22. Juni, um 9.30 Uhr in Schmidts Brot- und Kaffeehaus. Essen und Getränke werden von der Bäckerei Schmidt gespendet.

Die Organisatoren haben die Info und Einladung auch in ukrainischer Sprache verfasst

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