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Neue Anlage an der Rathausstraße soll bis 2019 gebaut werden

Übergang bekommt Schranken

Preußisch Oldendorf  (WB). Der Bahnübergang an der Rathausstraße/Bergstraße in Preußisch Oldendorf soll saniert werden. Der bisher unbeschrankte Übergang wird in Zukunft eine Halbschranke und eine neue Lichtanlage erhalten. In Betrieb gehen soll sie Mitte 2019.

Arndt Hoppe

Der Bahnübergang der Museumsbahn an der Rathausstraße in Preußisch Oldendorf erhält Halbschranken und eine Lichtanlage. Foto: Arndt Hoppe

Über entsprechende Pläne der Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück (VLO) hat Michael Reimann vom städtischen Bauamt am Dienstagabend im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss informiert. »«Der Grund dafür, dass die Fertigstellung erst im Jahr 2019 zu erwarten ist, ist, dass für die Installation einer solchen Anlage ein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist«, sagte Reimann. Dieses werde bis Ende dieses Jahres in die Wege geleitet, mit einem Planfeststellungsbeschluss sei bis Ende 2018 zu rechnen«, erklärte Michael Reimann. »Neue Bahnübergänge müssen nach heutigem Standard ertüchtigt werden. Das heißt, es müssen Halbschranken werden, auch wenn die Strecke der Museumsbahn kaum befahren wird.« Solange die Strecke betrieben werde und nicht entwidmet würde, gelte derselbe Standard wie für häufiger befahrene Strecken.

Gehweg bleibt vorerst Provisorium

Reimann betonte, dass die Fahrbahn der Rathausstraße, an deren Erneuerung seit Monaten gearbeitet wird, von dem Bau der Halbschranke nicht betroffen sei. »Sie kann ohne Weiteres in der geplanten Zeit fertiggestellt werden.« Allerdings könne die Pflasterung des Gehwegs an dem Bahnübergang vorerst nur provisorisch verlegt werden. »Es liegt bisher noch nicht einmal eine abgestimmte Ausführungsplanung für die Schrankenanlage vor. Und da es dabei auf Dezimeter oder gar Zentimeter ankommt, ist es nicht sinnvoll, sich beim Pflaster schon festzulegen.«

»Kosten für Gehweg, nicht für die Straße«

Jan Hendrik Maschke (SPD) fragte nach, ob mit dem Bau der Schranken auch finanzielle Auswirkungen für die Stadt verbunden seien. »Es wird wohl Kosten für den Gehweg in sehr geringem Maße geben, nicht für die Straße«, erklärte Reimann. Die Höhe der Kosten werde in einer so genannten Kreuzungsvereinbarung mit den Beteiligten des Verfahrens ermittelt, dem Kreis und der VLO.

Von Seiten des Ausschusses kam die Frage auf, ob die Verkehrsgesellschaft über die Straßenbaumaßnahme informiert worden sei. »Nach unserer Kenntnis wurde die VLO vom Kreis beteiligt.« Aus der begleitenden Sicht der Stadt werde das recht langwierige Verfahren allerdings recht spät gestartet.

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