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Firma Schuster aus Rahden erhält Zertifikat der Berufsgenossenschaft

Aktiv für den Arbeitsschutz

Rahden (WB). Geschäftsführer Harald Röhling und Manuel Groß freuen sich. Erst kürzlich hat die Berufsgenossenschaft Bau per Zertifikat bescheinigt, dass die Firma Schuster Industrie- und Gebäudetechnik aus Rahden den Anforderungen des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes gerecht wird.

Stolz auf die Zertifizierung der Firma Schuster aus Rahden-Sielhorst durch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (von links): Geschäftsführer Harald Röhling, Projektleiter Mario Quernheim und Geschäftsführer Manuel Groß.

Stolz ist Röhling deswegen, weil seine Firma in ihrer Größenordnung eine der ganz wenigen ist, die bislang von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft zertifiziert wurde.

Alle 50 Beschäftigten des mittelständischen Traditionsunternehmens hatten sich in den vergangenen zwei Jahren an den Maßnahmen zur Verbesserung eines Arbeitsschutzmanagementsystems in der Firma beteiligt. Hausintern lag die Umsetzung der geforderten Voraussetzungen in den Händen von Projektleiter Mario Quernheim.

Jetzt erfolgten die finale Begutachtung durch die Berufsgenossenschaft und die Übergabe einer entsprechenden Bescheinigung, die bis Mitte August 2022 Gültigkeit besitzt. Danach kommt es zu einer Wiederbegutachtung. Die erste Urkunde hat bereits einen Ehrenplatz im Verwaltungsgebäude der Firma Schuster erhalten.

Durch die Anwendung des Arbeitsschutzmanagementsystems verpflichtet sich die Firma Schuster, die Arbeitsabläufe im Unternehmen so zu gestalten, dass sie in Übereinstimmung mit dem Arbeitsschutzgesetz und den weiteren sicherheitstechnischen Vorschriften und Regelungen stehen.

Mit der zwischen Berufsgenossenschaft und Geschäftsführung abgeschlossenen Grundsatzerklärung verdeutlicht die Firma ihre positive Einstellung und Verantwortung in den Bereichen Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz.

„Wesentliches Ziel der Zertifizierung ist, einerseits die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Auftraggeber zu schützen sowie Umweltvorschriften einzuhalten“, betont Geschäftsführer Harald Röhling. „Zudem sollen bei allen Tätigkeiten die Sicherheit und der Gesundheitsschutz mit in die betriebliche Organisation und Arbeitsabläufe eingebunden werden“ ergänzt Manuel Groß, der erst jüngst in die Geschäftsführung aufgestiegen ist.

Beide freuen sich, dass mit der Zertifizierung auch ein gutes Stück Rechtssicherheit beispielsweise bei Unfällen festgeschrieben ist. Zudem sind Röhling und Groß sicher, dass sie mit der Bescheinigung den gestiegenen Qualitätsansprüchen insbesondere der Industriekunden gerecht werden. Wichtiger Bestandteil des Abkommens zwischen der Firma Schuster und der Berufsgenossenschaft Bau ist die enge Zusammenarbeit mit einem Betriebsarzt. Die Aufgabe hat Dr. Rainer Hafer aus Dielingen übernommen.

Um Unfälle zu vermeiden, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren abzuwenden sowie Umwelt- und Sachschäden möglichst zu verhindern, wird das in einem Handbuch beschriebene Arbeitsschutzmanagementsystem angewendet. Seitens der Firma Schuster wird Mario Quernheim in unregelmäßigen Abständen überprüfen, ob die Vorgaben eingehalten werden. „Unsere Mitarbeiter sind verpflichtet, sich ständig aktiv an der Umsetzung und Weiterverbesserung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes zu beteiligen“, beschreibt Quernheim die wesentlichen Vorgaben des Maßnahmenkatalogs. Sofort nach Inkrafttreten sie die Grundsatzerklärung allen Mitarbeitern und Nachunternehmern per Aushang bekannt gemacht worden.

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