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SPD-Bürgermeisterkandidat regt Begrünung der Straßenlaternen an

Blumenampeln für mehr Chic?

Rahden (WB). Ein wenig mehr aufblühen könnte Rahden schon, dachten sich kürzlich SPD Bürgermeisterkandidat Udo Högemeier und Torsten Kuhlmann, Stadtverbandsvorsitzender der SPD Rahden, als sie eine Runde um den Rahdener Kirchplatz drehten – dessen Möglichkeiten bei seiner Einweihung vor einem Jahr sehr deutlich wurden.

Der Kirchplatz in Rahden wirkt – nach Ansicht der SPD – noch relativ kahl. Blumenhänger scheinen hier eine Alternative zu sein. Foto: Michael Nichau

„Schön ist es auch, dass in diesem Sommer durch die Außengastronomie der Eisdiele richtig Leben auf dem Kirchplatz eingekehrt ist“, meinten sie.

Bei einem Besuch im niedersächsischen Osterholz-Scharmbeck stieß Udo Högemeier jetzt auf schön bepflanzte Blumenkübel, die an den Straßenlaternen in der 200 Meter langen Fußgängerzone aufgehängt waren. „Vergleichbare Laternen befinden sich auch auf dem Rahdener Kirchplatz, der, so wie verlautbart wurde, künftig noch ein wenig aufgehübscht werden soll“, schreibt Högemeier in einer Mitteilung.

In einer Gärtnerei in der Fußgängerzone von Osterholz-Scharmbeck bekam er die Auskunft, dass die Blumendekoration an den Laternen zwar sehr schön aussehe und entsprechend wirke, aber die Stadt dort leider ein auswärtiges Unternehmen mit der Bepflanzung beauftragt habe, was zu Missstimmungen bei den dortigen Einzelhändlern geführt haben soll.

Wenn man in Rahden eine solche „Laternenpflanzaktion“ umsetzen wolle, sollte man nach Ansicht von Udo Högemeier und Torsten Kuhlmann unbedingt die Rahdener Gärtnerbetriebe damit beauftragen. „Unstrittig sind eine solche Bepflanzung und der Unterhalt nicht für umsonst zu haben“, meinen sie auch. Die beiden Sozialdemokraten regen daher an, zunächst mit der Bepflanzung weniger Laternen an zentraler Stelle (Kirchplatz) zu beginnen und die Begrünung dann gegebenenfalls auf weitere Standorte auszudehnen.

Finanziert werden könnte ein Teil dieser Hängepflanzkübel über Patenschaften. Solche Patenschaften gäbe es in vielen anderen Städten etwa für einzelne Pflanzbeete oder auch für Sträucher oder Bäume.

Kuhlmann und Högemeier wollen sich in der SPD-Fraktion dafür einsetzen, dass diese eine der Patenschaften übernimmt. „Auf diese Aktion habe ich übrigens schon im vergangenen Jahr hingewiesen“, schreibt Högemeier. „Es wurden die von mir gemachten Bilder aus verschiedenen Städten im Ausschuss gezeigt.“

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