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Rahdener SPD veranstaltete „Energietag“ an der Museumshofgaststätte

„Den Klimaschutz nicht vergessen“

Rahden (WB). „Eine eigenständige häusliche Energieversorgung bis zur Hälfte des Bedarfs ist keine Utopie und für viele Haushalte in Rahden schon jetzt möglich“ – so lautete die Botschaft des Vortrags von Udo Högemeier zum Auftakt des Rahdener „Energietags“ am Samstagmorgen im Saal der Gaststätte.

Peter Götz

Am Vormittag ist es noch relativ ruhig auf dem Parkplatz der Museumsgaststätte. Die Organisatoren haben mit etwa 100 Besuchern am Messetag gerechnet. Foto: Peter Götz

In der Tat, der Bürgermeisterkandidat und Elektroingenieur weiß wovon er spricht, hat er doch als einer der neuzeitlichen Energie-Pioniere sein Wohnhaus im Westerfeld nach und nach mit viel Leidenschaft hinsichtlich der Energieversorgung und Wärmetechnik auf ein zukunftsweisendes Niveau gehoben.

Herzstücke

Herzstücke seines Konzepts sind Photovoltaik, Blockheizkraftwerk, Stromspeicher und ein intelligentes Energiemanagement, um in allen Lebensbereichen den Sprung von den fossilen Primärenergieträgern hin zu einer eigenverantwortlichen, sicheren und bezahlbaren Versorgung zu schaffen.

Besonders wichtig ist Udo Högemeier auf seiner „kleinen Energiemesse“ die kompetente Beratung und Information seiner Mitbürger. Dafür hat er zum Beispiel Prof. Dr. Uwe Leprich von der Hochschule des Saarlands und Dr. Andreas Piepenbrink von der E3/DC GmbH mit ins Boot geholt, die am Nachmittag bei Vorträgen und Diskussionen zahlreiche Fakten und Know-How zum Thema lieferten.

Mit dabei waren auch der Landratskandidat der SPD, Ingo Ellerkamp, und das sozialdemokratische Urgestein Friedrich Schepsmeier aus Wehe, um ihren Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen.

Wichtiges Thema

„Wir müssen aufpassen als Gesellschaft, dass über alle Corona-Diskussionen nicht das langfristig viel wichtigere Thema des Klimawandels beziehungsweise des Klimaschutzes vergessen wird,“ erklärte Schepsmeier die Gewichtung vermeintlich und ursprünglich grün besetzter Themen im Rahdener SPD-Wahlkampf. „Für uns gehört zu einem Wahlkampf nicht nur am Infostand Giveaways zu verteilen, sondern auch bestimmte Themen mit den Bürgen zu diskutieren, die im Augenblick wirklich wichtig sind. Da gibt es im Moment mehrere, und es lag nahe, eine größere Veranstaltung eben zu dieser Thematik zu machen, weil unser Bürgermeisterkandidat ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist und Klimaschutz und Energie genau seine Themen sind. Besonders wichtig in der Planung war, dass unsere Energiemesse so zu gestalten, dass keine reine Verkündigungs-Veranstaltung dabei herauskommt, sondern dass die Bürger, die kommen, sich mit Fragen beteiligen und auch praktisch was mitnehmen können.“

In der Tat gab es auch auf dem Parkplatz vor der Rahdener Gaststätte einiges zu sehen. Dort standen unter anderem die Experten der Firmen E3/DC GmbH, Hilker-Solar, Schuster Gebäude und Industrietechnik, die Autohäuser Buschmann, Schlottmann & Buschendorf und Becker-Tiemann mit kompetenten Ansprechpartnern und interessanten Ausstellungsstücken.

Besucherzahlen

Bis zur Mittagszeit nahmen etwa 70 Besucher die Gelegenheit für einen „Messebummel“ wahr, das erklärte Ziel der Veranstalter lag bei mindestens 100. Um dieses Ziel zu erreichen, sorgte der sonnig-warme Nachmittag wohl für die idealen Bedingungen.

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