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Bauausschuss: Planersocietät stellt Ergebnisse und Maßnahmen des Fußgängerchecks aus 2019 vor

Einfache Markierungen helfen weiter

Rahden

Die Resultate des Fußgänger-Checks in der Rahdener Innenstadt und am Schulzentrum werden in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses an diesem Donnerstag vorgestellt.

Michael Nichau

Ein Schwerpunkt der Studie ist auch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. Foto: Michael Nichau

Beginn ist um 17 Uhr in der Aula des Gymnasiums Rahden.

Mit diesen Fußverkehrschecks wollten das Land Nordrhein-Westfalen und das Zukunftsnetz Mobilität NRW die Kommunen ermuntern, vor Ort die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern. „Dies soll einen Prozess zur systematischen Förderung des Fußverkehrs auslösen und letztlich dabei helfen, einen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Aus 25 Bewerbern konnte sich Rahden 2019 als eine von zehn geförderten Kommunen durchsetzen. In Begleitung der Planersocietät hat die Stadt den Schwerpunkt auf das Zentrum gelegt. Gemeinsam wurden in fünf Vor-Ort-Terminen eine Bestandsanalyse sowie vier Beteiligungsveranstaltungen durchgeführt.

Die Ortsbegehungen fanden damals – noch vor Corona – rege Beteiligung bei der Bevölkerung. Die Planersocietät hat jetzt die Ergebnisse zusammengefasst und will diese in der Sitzung vorstellen.

Grundsätzlich hätten sich vier Schwerpunkte in der Stadt ergeben, so die Ergebnisse: Querungen, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität in Rahden sowie die Mobilität am Schulzentrum haben sich als Schwerpunkte herauskristallisiert.

Nicht immer ließen sich Querungen von Straßen und Plätzen und die Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit trennen. So bleibt der Überweg über die Feldstraße zum Gesundheitszentrum einer der kritischen Punkte. Vielfach könne mit Markierungen an einigen Stellen kostengünstig gearbeitet werden, schlägt das Planungsbüro vor.

Bei der Barrierefreiheit stehen ein zugänglicher Personennahverkehr, Querungsstellen und Querungshilfen sowie -anlagen, entsprechende Gehwegbreiten, aber auch Überwindung von „kleinen“ Höhendifferenzen, Querneigungen, Kontrastierungen und der Vorschlag von Alternativrouten auf dem vorgeschlagenen Maßnahmenplan.

Das Angebot und Zugang von Sitzgelegenheiten gehöre nicht nur in dieses Handlungsfeld, sondern auch in den Bereich einer attraktiv zu gestaltenden Innenstadt.

Weitere Maßnahmen schlagen die Planer für das Umfeld des Schulzentrums vor. Dort geht es darum, die Wege für Schülerinnen und Schüler sicherer zu gestalten. Nur ein Vorschlag sind hier Markierungen an der Einbahnstraße „Am Klosterkamp“, die Bewegungszonen für Fußgänger markieren. Auch dies sei bequem zu verwirklichen.

All dies allerdings ist auch abhängig vom Verkehrskonzept für die Stadt Rahden. Dies greift Vorschläge aus dem Fußgänger-Check auf, wird aber gesondert in der Sitzung vorgestellt.

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