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Frank Schäffler: „Wir erhoffen uns neuen Stil im Mindener Kreishaus“

FDP unterstützt Anna Bölling

Rahden (WB). Anna Bölling tritt als Landratskandidatin für die CDU an. Am Dienstag hat der FDP-Kreisverband bei einem Besichtigungstermin bei der Firma Kolkhorst Fenstertechnik in Rahden bekannt gegeben, dass die Liberalen die Kandidatin der CDU unterstützen werden.

Michael Nichau

Besichtigung bei Firma Fenstertechnik Kolkhorst (von links): Geschäftsführer Andreas Kolkhorst, Franbk Schäffler, Landratskandidatin Anna Bölling, CDU-Kreisvorsitzender Dr. Oliver Vogt, FDP-FRaktionsvorsitzender Hans-Eckhard Meyer und Seniorchef Dieter Kolkhorst. Foto: Michael Nichau

Bundestagsabgeordneter Frank Schäffler hat sich als Vorsitzender des Kreisvorstands der FDP dafür ausgesprochen, dass die FDP-Anhänger die Kandidatin der Christdemokraten für das Amt des Landrats im Kreis Minden-Lübbecke wählen sollten. „Wir brauchen einen Neuanfang an der Kreishausspitze“, machte er im Gespräch deutlich.

Es brauche eine „moderne, neue Kommunikation“ mit den Ansprechpartnern, den Kommunen. Dies sei in der Vergangenheit, was Kampa-Halle, Mehrzweckhalle und Kliniken betroffen habe, nicht zur Zufriedenheit erfolgt. „Ich glaube, dass Anna Bölling mit Abstand die beste Wahl für dieses Amt ist“, meinte Schäffler und verwies darauf, dass Bölling Erfahrung in der Verwaltung habe und zudem mit ihrer Familie ein der Region lebe, den ländlichen Raum als auch kenne.

„Wir erhoffen uns von der Wahl einen neuen Stil im Kreishaus, keine starren Mehrheiten, sondern die Suche nach Konsens in Sachfragen“, sagte Schäffler. Er hoffe, dass Bölling bereits im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit erhalte.

„Als CDU-Vorstand bin ich erfreut darüber, dass sich die FDP unserem Personalangebot anschließen kann“, sagte CDU-Kreisvorsitzender Dr. Oliver Vogt. „Mit Anna Bölling haben wir die geeignetste Kandidatin. Sie kann auch im Sinne des ländlichen Raumes dieses Amt ausfüllen. Daneben ist sie die einzige Kandidatin mit Verwaltungserfahrung und mit einem vielfältigen Blick auch auf Entwicklungen außerhalb unseres Kreises.“

Vogt erhoffe sich, „mit Blick auf die gemeinsamen Schnittmengen“, mit der FDP auch eine neue, gestaltende Mehrheit – sprich Koalition – zu erhalten.

Anna Bölling selbst erklärte: „Ich freue mich, dass sich die FDP meiner Kandidatur anschließt. Ich glaube, dass ich mich vor allem das zukunftsweisende Thema Digitalisierung bedienen kann. Hier geht es mir um Erreichbarkeit und Dienstleistungen der Behörden.“

Es müsse zum Beispiel nicht sein, dass jemand aus Stemwede persönlich zur Kreisverwaltung kommen müsse, um Elterngeld zu beantragen, bemerkte sie. Auch wolle sie sich dem Thema Wirtschaftsförderung widmen. „Es geht darum, Menschen in der Region zu halten oder wieder zurückzuholen, auch das Marketing auszubauen“, sagte Bölling. Außerdem strebe sie eine überregionale Zusammenarbeit auch mit den niedersächsischen Nachbarn an. „Wir müssen auch überregional hörbar sein“, bemerkte sie.

„Auch die künftige FDP-Fraktion in Rahden wird Sie nach Kräften unterstützen“, merkte Rahdens Fraktionschef Hans-Eckhard Meyer an. „Wir halten Sie vom Profil her für die Richtige“, sagte er. Bölling werde für ein Fortkommen in der Konsolidierung des Kreishaushaltes sorgen und sich für den Erhalt der Krankenhausstandorte einsetzen.

„Die Kreisverwaltung hat bisher immer einen Schlingerkurs gefahren. Auch für die eigenen Mehrheiten war es nicht immer ersichtlich, wo dieser hinführen sollte“, kritisierte Dr. Oliver Vogt. Jetzt wolle man mit Bölling „Akzente für die Zukunftsausrichtung des Kreises“ setzen, meinte der Kreisvorsitzende.

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