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Frauen des Sozialverbands Rahden haben während der Kontaktsperre gestrickt

Freude über handgemachte Mützen

Rahden (WB/ni). Vor etwa einem Jahr hatte die Schriftführerin Anne Waltemate die Idee in der Gemeinschaft des Sozialverbandes etwas für die Ärmsten der Armen in Tansania zu tun.

Übergabe der selbst gestrickten Baby-Mützen (von links): Anne Waltemate, Inge Rohlfing, Irene Koch, Edith Lübking, Silke Bartelheimer, Inge Winter, Brunhilde Spreen und Missionarin Christine Lauterbach. Nicht im Bild: Marianne Bergmann und Ingrid John.

Nach einem Telefonat mit der Missionarin Christine Lauterbach von der Stiftung „Hand in Hand, Hilfe für Afrika“, mit der der Ortsverband in laufender Verbindung steht (die Missionarinnen Christine Lauterbach und Ulrike Keulertz kommen regelmäßig und berichten bei den monatlichen Treffen über ihre Arbeit in Tansania) war schnell geklärt, dass sich die Menschen in dem warmen Land, in dem es aber im Hochland sehr kalt werden kann, über gestrickte Mützen für Babys und Kleinkinder freuen würden.

So erging bei einem monatlichen Treffen des Sozialverbandes der Aufruf an „strickfreudige“ Frauen. Der Plan war, ein Jahr von September 2019 bis September 2020 zu stricken. Anfang September 2020 sollten dann die Mützchen an die Missionarinnen, die zu einem weiteren Referat eingeladen waren, übergeben werden.

Da nun aber wegen der Corona-Pandemie vorläufig keine monatlichen Treffen des Sozialverbands Rahden erfolgen musste ein anderer Weg der Mützen-Übergabe gefunden werden. „Wir sind alle in der gefährdeten Altersgruppe“ sagte der Vorstand um Hans Waltemate.,

Nun trafen sich die „Sozialverbändlerinnen“ im Garten bei Hans und Anne Waltemate zu einem gemütlichen Kaffeeplausch, zu dem auch die Missionarinnen eingeladen waren, natürlich unter den Regeln der Hygiene- und Abstandsregeln, um die 565 liebevoll selbst gestrickten Mützchen zu übergeben. Diese wurden mit großer Freude von Christine Lauterbach entgegen genommen, denn der nächste Einsatz in Tansania steht vor der Tür. Die Missionarinnen freuen sich schon jetzt über die Freude der Menschen, die sie bei der Verteilung der Mützen in Tansania erleben werden.

„Die Damen des Sozialverbandes sind sich einig, dass so auch die Zeit der Pandemie, in der so manch eine von ihnen wegen der Kontaktsperre ganz allein war, doch auch etwas Gutes gebracht hat, nämlich Hilfe aus unserem gut behüteten Land für andere Menschen, die nichts haben, auch wenig Hilfe“, schreibt Anna Waltemate.

Da es den Strickerinnen selbst so viel Freude gemacht hat, wollen sie auch im nächsten Winter weitere Mützen herstellen, die die Missionarinnen dann im kommenden Jahr bei einem monatlichen Treffen des SovD Rahden entgegennehmen werden, sobald die Pandemie diese Zusannekünfte wieder erlaubt.

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