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Auslieferung soll in Kürze beginnen – vierwöchige Abfuhr

Gelbe Tonne wird erst ab 2021 geleert

Rahden(WB). Wer in Rahden eine Papiertonne besitzt, bekommt auch eine – kostenlose – gelbe Tonne, die den gelben Sack ersetzt. Eingesetzt wird die gelbe Tonne aber erst ab 1. Januar 2021. Bis dahin darf sie noch nicht an die Straße gestellt werden, da sie schlichtweg noch nicht abgeholt beziehungsweise geleert wird.

Kathrin Kröger

Die gelben Tonnen sollen in Kürze in Rahden ausgeliefert werden. Foto: duale Systeme/Christian Kruppa

Wann genau in Rahden die neuen Abfallbehälter ausgeliefert werden, steht noch nicht fest. „Es kann aber jede Woche soweit sein“, sagt Henrik Hüsemann, Prokurist bei der Firma Wüppenhorst Entsorgungsbetriebe in Stemwede, die als Subunternehmen durch die Leerung der Behälter im Altkreis in die Logistik eingebunden wird. Mit der Auslieferung beauftragt ist das Unternehmen PreZero Service Westfalen aus Porta Westfalica, das die Tonnen an alle Haushalte im Kreisgebiet verteilt.

Die Gefäße sind mit einem Barcode versehen; wenn sie gebracht werden, muss der Hausbewohner nicht zu Hause sein. Das teilt Christel Spreen von der Stadtverwaltung Rahden (Fachbereich III - Bauen und Stadtentwicklung) auf Anfrage mit. Sie weist darauf hin, dass die gelben Säcke nicht mehr mitgenommen werden mit Beginn des neuen Jahres. „Es sei denn, derjenige hat noch keine gelbe Tonne bekommen.“

240 Liter Standardgröße

Die neuen Behälter gibt es in der Standard-Größe mit einem Volumen von 240 Litern. „Die Abfuhr ist vierwöchig und nach den Erfahrungen in anderen Kommunen für einen Vier- bis Sechs-Personen-Haushalt ausreichend“, sagt Christel Spreen. Man orientiere sich dabei an einem Durchschnittswert von 10 bis 15 Litern Verpackungsmüll pro Person und Woche. Für Haushalte ab 20 Personen, so genannte Großwohnanlagen, werden 1100-Liter-Gefäße aufgestellt. Bei den gelben Säcken gab es bekanntermaßen keine Beschränkung des Müllaufkommens, es konnte eine beliebige Anzahl von den Bürgern mit Verpackungen befüllt werden.

Nach Angaben von Christel Spreen können jene, die einen Papiercontainer haben, also Eigentümergemeinschaften und Mehrfamilienhäuser, dementsprechend auch einen gelben Container bekommen. Zunächst würden die Behälter an alle ausgeliefert. „Im Nachhinein kann man noch etwas verändern. Wem das Volumen der Tonne beispielsweise zu groß ist, kann sich auch mit dem Nachbarn zusammentun“, rät Christel Spreen.

Die Verwaltungsmitarbeiterin erinnert sich an so manche Schwierigkeit mit den gelben Säcken. „Sie sind beim Nachbarn gelandet oder weit übers Land geweht, lagen tagelang in Hecken oder Tiere haben sich daran zu schaffen gemacht und die Säcke kaputt gemacht.“ So mancher Bürger habe sich auch beklagt, dass die Säcke zu dünn seien. „Eine Konservendose konnte das Material schnell aufreißen.“ Fragen zum Thema beantwortet die Firma PreZero unter der kostenlosen Hotline 0800/8866666.

Das gehört rein

Ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind, kommen in die Gelbe Tonne. Verpackungsbestandteile sollten voneinander getrennt werden, Ausspülen ist nicht notwendig. Erlaubt sind zum Beispiel Alu-, Blech- und Kunststoffdeckel, Butterfolie, Buttermilch- und Joghurtbecher, Einkaufstüten sowie Obst- und Gemüsebeutel aus Kunststoff, Eisverpackungen, Füllmaterial, Konservendosen, Kronkorken, Kunststoffschalen und -folien für Lebensmittel, Milch- und Getränkekartons, Spraydosen, Zahnpastatuben etc.

Nicht erlaubt sind Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton und Glas sowie sämtliche Abfälle, die keine Verpackungen sind. Dazu zählen Altkleider, Batterien und Akkus, Behälterglas, Blechgeschirr, CDs, Druckerpatronen, Einwegrasierer, Elektrogeräte, Essensreste, Faltschachteln, Feuerzeuge, Filme und DVDs, Glüh- und Energiesparlampen, Gummi, Holzwolle, Hygieneartikel, Katzenstreu und Schuhe und einiges mehr .

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