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Mutwillige Zerstörung in Varl bereits zum dritten Mal

Grünes Kreuz umgelegt

Rahden (ni). Zum wiederholten Mal ist es jetzt vorgekommen, dass „Grüne Kreuze“, die von den Landwirten als Zeichen ihres Protestes gegen die Agrarpolitik und als Zeichen für Gesprächsbereitschaft und Zusammenarbeit aufgestellt wurden, beschädigt wurden.

Dieses grüne Kreuz der Landwirte-Aktion ist bereits zum dritten Mal abgeknickt worden. Volker Schmale, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Stadtverbandes, ist nicht erfreut. Foto:

Zum dritten Mal

„An dieser Stelle an der Varler Straße ist es besonders eindrücklich“, schildert Volker Schmale, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Stadtverbandes, die Vorgänge: Schon zum dritten Mal sei das von einem Nebenerwerbslandwirt an dieser Stelle, kurz vor der Varler Grundschule, aufgestellte Kreuz „umgehauen“ worden, sagt Schmale.

Neben dem Blühstreifen

Das Kreuz stehe auf dem Acker des Landwirts unmittelbar neben einem Blühstreifen, der im Frühling wieder mit entsprechenden Pflanzen versehen werde. „Eigentlich ein schönes Bild, aber die Kreuze scheinen manchen Zeitgenossen ein Dorn im Auge zu sein“, sagt Schmale.

Dabei symbolisierten die Kreuze die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, zu diskutieren und zu reden. „Das haben wir auch mit der Kirche abgestimmt. Die Kreuze sind in keinem Fall ein Symbol für Tod oder das Ende“, erläuterte Schmale.

„Bedenkliche Zerstörung“

Dass an dieser Stelle in Varl so pauschal Zerstörung betrieben werde, bewege ihn schon. Denn dreimalige Zerstörung sei schon kein Zufall mehr. „Die Kreuze sind ein Hinweis darauf, dass im Ort selbst und auch global gemeinsam gehandelt werden solle. „Ich finde es bedenklich, wenn solche Symbole mutwillig beschädigt werden“, meinte Schmale.

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