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Veranstaltung zu weiterem Vorgehen in Rahden geplant – mit Kommentar

Gruppe gegen MKK-Pläne bei Facebook: Fast schon 9000 Mitglieder

Rahden (WB/bös). Auch bei Facebook formiert sich jetzt Widerstand gegen die Pläne des MKK-Vorstandes . Dort hat der Rahdener Andreas Boldt die Gruppe »Gegen die Pläne des MKK-Vorstandes: der Zerstörung unserer Krankenhäuser« ins Leben gerufen. Mittlerweile sind fast 9000 Mitglieder beigetreten (stand: Dienstag. 17.30 Uhr).

Es ist noch nicht lange her, da wurde das Rahdener Krankenhaus zur Portalklinik umgebaut. Foto: Michael Nichau

Die Mühlenkreiskliniken (MKK, 200.000 Patienten im Jahr) haben eine Medizinstrategie erarbeitet, die auf Schwerpunktsetzungen an den vier Standorten des kommunalen Klinikkonzerns im Kreis Minden-Lübbecke setzt.

Donnerstag ist das erste Treffen

Jetzt will man sich am Donnerstag, 21. Juni, ab 17 Uhr im Westfalen-Hof treffen, um zu sehen, wer bereit ist, »sich einzubringen und welche Kontakte genutzt werden können«, sagte Andreas Boldt am Montag dieser Zeitung.

Die Gruppe könne sich gut vorstellen, mit den Freundeskreisen der Krankenhäuser Lübbecke und Rahden sowie dem Sozialverband gemeinsam vorzugehen. Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung am Donnerstag willkommen.

Ein Kommentar von Elke Bösch

Super! Je mehr Menschen sich am Widerstand gegen die MKK-Pläne beteiligen und für die Krankenhäuser Rahden und Lübbecke kämpfen, um so besser. Aber eins darf nicht passieren, nämlich dass verschiedene Strategien verfolgt werden.

Die neue Gruppe bei Facebook sollte deshalb unbedingt schnell den Kontakt zu den Freundeskreisen und zum Sozialverband suchen. Die stimmen sich schon jetzt ab und arbeiteten Hand in Hand mit der Stadt Rahden. Auf keinen Fall darf man sich verzetteln. Das wäre nur kontraproduktiv. Aus der neuen Gruppe kommen tolle Ideen, die man aber gemeinsam noch besser durchsetzen kann. So rät ein User zur Mahnwache vor den Krankenhäusern.

Ein Vorschlag, den auch eine Leserin gemacht hat (Siehe RAHDENER ZEITUNG vom 7. Juni). Da meinte Ursula Schaffrik, Mahnwachen wie in Haldem zu organisieren, als dort Sexualstraftäter im Maßregelvollzug therapiert werden sollten. Jede Woche kamen die Menschen am Schloss zusammen und sagten dazu »Nein«. Ihre Ausdauer zahlte sich aus und die Pläne wurden verworfen.

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