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Großer Gottesdienst für alle evangelischen Kitas – Freude über eine volle Kirche

»Kinder sind das Salz in der Suppe«

Rahden/Preußisch Ströhen (WB). Mit dem großen Gemeinschaftsgottesdienst aller evangelischen Kindergärten aus dem Stadtgebiet Rahden rücken die Gemeinden die Jüngsten in den Mittelpunkt. So auch am Sonntagmorgen in der Rahdener St. Johanniskirche.

Anja Schubert

Zahlreiche Kinder haben den Gottesdienst mitgefeiert. Foto: Anja Schubert

Doch welche Bedeutung haben eigentlich Kinder in der Gemeinde und welche Bedeutung hat die Gemeinde für sie? Darüber hatten sich die kleinen Mädchen und Jungen bereits im Vorfeld in den Einrichtungen Gedanken gemacht, die als Bildschirmpräsentation eindrucksvoll von Christian Kaster gezeigt wurde. Mittels kreativen Nachdenkens, über die Besichtigung von Gemeindehaus und Kirche bis hin zur Reflektion über die Funktion einer Kita als Gemeindeeinrichtung, hatten die Kinder verschiedene Ansätze gewählt, diese Fragen zu beantworten.

»Gemeinde ist wie ein Boot mit vielen Menschen, mit vielen Freunden, eine Gemeinschaft, in der man gemeinsam betet, singt und über Gott redet«, lauteten einige der Antworten. »Denn alleine ist vieles einfach doof«, tat Kindermund Wahrheit kund. In der Kirche als dem Haus Gottes könne man gemeinsam singen, beten und viele Geschichten von Gott und Jesus erfahren, wussten die Kleinen zu berichten.

»Kinder sind eine große Bereicherung in den Gemeinden, denn sie entfalten eine unglaubliche Lebenskraft, wirken aufheiternd, gerade bei älteren oder auch trauernden Angehörigen. Sie bringen uns mit ihrer natürlichen Art auf andere Gedanken, füllen die Gemeinschaft mit Leben, sie sind das Salz in der Suppe, das die notwendige Würze verleiht«, betonte Kindergartenseelsorger Roland Mettenbrink in seiner Predigt. Daher sei es unerlässlich, das Gemeindeleben so zu gestalten, dass auch die Jüngsten ihre Wünsche hierin verwirklicht sehen. »Schon Jesus lud die Kinder zu sich ein. Deshalb sind Gottesdienste wie dieser und eine gute umsorgende Atmosphäre mit vielen Angeboten in den Einrichtungen unverzichtbar.«

Dr. Mettenbrink freute sich über das volle Gotteshaus. Denn zahlreich füllten die Mädchen und Jungen der Kindergärten »Bärenhöhle«, »Sonnenstrahl«, »Löwenzahn« und der Einrichtung aus Preußisch Ströhen mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern, Paten und Erzieherinnen die Kirche mit jeder Menge Leben.

Kantor Thomas Quellmalz, ein einrichtungsübergreifender Elternchor unter Leitung von Annika Möller, die Gottesdienstbesucher, Erzieherinnen und nicht zuletzt die Kinder selbst wirkten an dem musikalischen Gottesdienst mit. »Denn auch das ist Gemeinde – Verantwortung für deren Gestaltung zu übernehmen – und heute haben schon die Jüngsten gezeigt, wie’s geht«, fasste Kindergartenpresbyterin Ilka Lorenschadt zusammen. Mit der Taufe des kleinen Matteo wurde zudem ein neues Mitglied in der Kirchengemeinde willkommen geheißen.

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