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Stationäre Patientenversorgung in Rahden wird im Februar wieder aufgenommen – Operationen ab März

Krankenhaus geht wieder in Betrieb

Rahden

Die stationäre Patientenversorgung am Krankenhaus Rahden wird ab Februar Schritt für Schritt wieder aufgenommen.

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Das Krankenhaus Rahden nimmt ab 1. Februar Schritt für Schritt den Normalbetrieb wieder auf. Dann sind auch wieder geplante Operationen möglich. Foto: MKK

Anfang Dezember war Versorgung auf den Stationen im Rahdener Haus zeitlich befristet ausgesetztworden, da das Personal im Universitätsklinikum Minden zur Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten benötigt wurde.

Da sich die Zahl der stationären Covid-Patienten langsam entspannt, ist die Aufnahme des Klinikbetriebs in Rahden wieder möglich.

Ab 1. Februar soll eine internistische Station mit 30 Betten im Krankenhaus Rahden betrieben werden sowie vier so genannte Überwachungsbetten. Die Eröffnung der zweiten Station am Krankenhaus Rahden ist im Verlauf des Februars geplant.

Ab 1. März startet im Krankenhaus Rahden auch der Operationsbetrieb. Die Zentrale Notaufnahme am Rahdener Krankenhaus war während der gesamten Zeit rund um die Uhr erreichbar.

„Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Krankenhaus Rahden für ihren Einsatz in den vergangenen Wochen am Johannes Wesling Klinikum Minden. Auch ihnen ist es zu verdanken, dass wir bislang die Versorgung aller Covid-Patientinnen und -Patienten in so außerordentlicher Art und Weise gewährleisten konnten“, sagt der Geschäftsführer Mario Bahmann.

Gleichzeitig dankte er der Bevölkerung in Rahden und Umgebung für das Verständnis: „Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten, die besondere Maßnahmen erfordern. Da die medizinische und pflegerische Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten sehr zeitaufwendig ist, konnten wir durch diese Maßnahme das Stammpersonal auf den Covid-Stationen entlasten“, so Bahmann.

Im Johannes Wesling Klinikum Minden sind bisher mehr als 750 Covid-Patientinnen und -Patienten behandelt worden, davon 170 auf der Intensivstation. In der Spitze waren knapp 100 Patienten gleichzeitig in Behandlung.

Vier Stationen sowie zweieinhalb Intensivstationen sind als Infektionsstationen umgebaut worden und waren zeitweise im Einsatz.

Aktuell befinden sich 57 Covid-Patienten im Johannes Wesling Klinikum. „Die Lage entspannt sich seit einigen Tagen – leicht, aber kontinuierlich. Deswegen sehen wir jetzt die Möglichkeit diesen Schritt in Rahden zu gehen und eine stationäre Versorgung wieder anbieten zu können“, sagt Geschäftsführer Mario Bahmann.

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