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Neujahrsempfang der SPD: Udo Högemeier stellt seine Ziele vor

Langjährige Mitglieder geehrt

Rahden (WB/ni) Die Rahdener Sozialdemokraten wollen – gemeinsam mit den Bürgern – ihre Stadt und den Kreis Minden-Lübbecke noch attraktiver und zukunftsfähiger gestalten. Das ist beim Neujahrsempfang im Hotel Westfalen Hof von den Rednern betont worden.

Vorstand und Ehrengäste mit den geehrten Mitgliedern (von links): Ernst-Wilhelm Rahe MdL, Gaby Schwarze, Udo Högemeier (Bürgermeisterkandidat), Mechtilde Rose, Ingo Ellerkamp (Landratskandidat), Achim Post MdB, Bernhard Meier, Rolf Klasing, Wilfried Wagenfeld, Marion Spreen, Torsten Kuhlmann, Dorothee Brandt und Horst-Wilhelm Bruhn. Foto:

Udo Högemeier, SPD-Bürgermeisterkandidat für Rahden, und Landratskandidat Ingo Ellerkamp wollen sich diesen Aufgaben stellen und präsentierten ihre Schwerpunkte für die Kommunalwahl im September. Darauf, dass dies angesichts der politischen Weltlage und des Klimawandels nicht der einzige Kampf sein werde, den es auszufechten gelte, verwies der Stadtverbandsvorsitzende Torsten Kuhlmann.

Als Moderatoren fungierten Fraktionsvorsitzende Dorothee Brandt und Friedrich Schepsmeier, die als Gäste den Bundestagsabgeordneten Achim Post sowie den Landtagsabgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe begrüßten. Diese berichteten aus Bund und Land, standen für Anliegen der Gäste zur Verfügung und ehrten langjährige Mitglieder.

Högemeier stellt sich vor

„Udo Högemeier ist seit zehn Jahren Mitglied der SPD. Er zeichnet sich durch Mut aus, ist Rahdener und kennt sich hier aus“, kündigte Dorothee Brandt den Bürgermeisterkandidaten an. Högemeier setzt auf das Miteinander: „Gemeinsam für Rahden; Zusammenhalt statt Spaltung!“

Dieser Anspruch müsse mit Leben gefüllt werden, betonte der Experte für elektrische Energietechnik an der Hochschule Osnabrück. In Sachen Klima liege ihm die Sicherstellung lebenswerter Bedingungen trotz des verschärften Klimawandels am Herzen. Im Bereich Mobilität werde er sich um die Anforderungen im ländlichen Raum kümmern.

Wesentliche Aspekte in der Digitalisierung seien die Bereitstellung digitaler Infrastruktur für alle sowie die Zusammenarbeit mit Firmen und Schulen zur Umsetzung in Ausbildung und Beruf.

Auf Nachfrage von Brandt und Schepsmeier hinsichtlich der Wirtschaftsförderung sagte Högemeier: „Für Rahden ist eine hohe Aufenthaltsqualität wichtig. Aufenthalt und Einkauf hier müssen zu einem Erlebnis gemacht werden. Aber dafür muss Geld ausgegeben werden.“

Kandidat für den Kreis

In Ingo Ellerkamp sieht die SPD nach eigenen Angaben einen idealen Kandidaten, um den Kreis zu repräsentieren, denn er verbinde als Baudezernent für Lübbecke und Vorsitzender der SPD Petershagen beide Seiten der Kommunalpolitik: das Haupt- und das Ehrenamt, sagte Dorothee Brandt. Sein Motto lautet: Heimat, Zukunft, Miteinander. „Meine Motivation ist die Heimat, das Ziel ist die Zukunft, der Weg ist das Miteinander“, erläuterte Ellerkamp. „Es geht darum, dass es den Menschen, die hier wohnen und arbeiten, gut geht, und dass die Rahmenbedingungen dafür stimmen.“

Ernst-Wilhelm Rahe berichtete unter anderem von Diskussionen mit jungen Leuten der Bewegung Fridays for Future. „Dabei ist deutlich geworden, wie wichtig das Thema ist.“ So habe er beispielsweise auch viele engagierte Eltern und Großeltern getroffen.

Ehrungen der Mitglieder

Es stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Die Ehrennadeln und Urkunden überreichten Achim Post und Ernst-Wilhelm Rahe gemeinsam mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Torsten Kuhlmann, dem Ortsvereinsvorsitzenden Horst-Wilhelm Bruhn (Wehe) sowie der Ortsvereinsvorsitzenden Marion Spreen (Rahden).

Die Geehrten: Seit 40 Jahren ist Rolf Klasing aus Preußisch Ströhen Mitglied der SPD. Klasing war in der Ratsfraktion (2005 bis 2009 im Stadtrat Rahden) sowie im Stadtverband aktiv und ist aktuell Kassierer (seit 1996) im Ortsverein Preußisch Ströhen. Dabei steht Klasing mit seinem Fachwissen– er ist Kämmerer im Kreis Diepholz – der SPD Rahden als Berater zur Verfügung.

Auch der mittlerweile 80-jährige Wilfried Wagenfeld engagiert sich seit dem 1. März 1979 für die SPD Rahden und wurde ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. 25 Jahre lang (1982 bis 2007) saß er im Stadtrat und war in diverse Ausschüssen aktiv, unter anderem als Vorsitzender des Bau- und des Kulturausschusses. Wagenfeld war Fraktionsvorsitzender der Rahdener SPD und ist heute Ehrenmitglied im Vorstand des Ortsvereins Rahden.

Bernhard Meier gehört ebenfalls seit 40 Jahren (Eintritt am 1. Mai 1979) der SPD an. Mittlerweile ist der Rahdener Rentner.

Bereits seit dem 1. Juni 1989 hält Mechtilde Rose der SPD die Treue. Ihren Hang zum Sozialen hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Sie gründete 1987 das Pflegeheim „Haus Rose“ mit zunächst nur einem, später dann acht Betten im Ortsteil Wehe. Heute stehen dort 40 Plätze zur Verfügung.

Gaby Schwarze kann auf eine 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD zurückblicken. Seit dem 1. September 1994 ist sie dabei. Sie selbst hat 25 Jahre lang im sozialen Bereich gearbeitet und engagiert sich in diesem auch privat. Für den SPD-Ortsverein Wehe ist Gaby Schwarze im erweiterten Vorstand.

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