1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Rahden
  6. >
  7. Neues ISEK finanziert Schul-Bau

  8. >

Stadt Rahden erweitert Innenstadt-Förderungsbereich und stellt Konzept auf

Neues ISEK finanziert Schul-Bau

Rahden

In seiner stellvertretenden Sitzung für den Rat der Stadt hat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig beschlossen, ein neues Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Rahdener Innenstadt aufzustellen.

Michael Nichau

Das Förderungsgebiet des alten Konzepts ist um das Schulzentrum erweitert worden. So ist über ein neues ISEK eine finanzielle Unterstützung der Schulbau-Projekte möglich. Foto: Michael Nichau

Das Konzept ist erforderlich, um für Maßnahmen im Förderungsgebiet „Aktives Stadtzentrum“ Fördermittel beantragen zu können. Das Gebiet soll in Richtung des Schulzentrums entscheidend ausgedehnt werden, um etwa für die Erweiterung der Sekundarschule Rahden Fördermittel erschließen zu können.

„Nach Rücksprache mit der Bezirksregierung Detmold sind die von uns aufgenommenen Neuerungen so umfangreich, dass ein neues ISEK erforderlich wird“, erläuterte Bürgermeister Dr. Bert Honsel den Mitgliedern des Hauptausschusses.

So könne man neue Städtebauförderungstöpfe erschließen, die etwa Projekte wie die Erweiterung der Schule – speziell einen Teil der Aula –, die Modernisierung der ehemaligen Realschul-Turnhalle und die Verlegung des Busbahnhofes an den Nordweg ermöglichen.

Die Maßnahmen aus dem alten ISEK, die teilweise noch nicht abgeschlossen seien, würden entsprechend weiterlaufen, sicherte die Verwaltung zu. Allerdings würde der zukünftige Fördersatz von 70 Prozent auf 60 Prozent sinken.

„Die neuen Maßnahmen sind nicht ins alte Konzept zu integrieren. Man muss hier den niedrigeren Fördersatz in Kauf nehmen. Bei den Schulbau-Maßnahmen geht es aber um größere finanzielle Dimensionen“, deutete Honsel an. 60 Prozent Förderung bei diesen Projekten seien letztlich besser als gar keine.

Im Zuge der Zustimmung zum neuen ISEK bestätigte der Haupt- und Finanzausschuss auch die Neufassung des Fördergebietes, das bisher nur per Dringlichkeitsbeschluss festgelegt wurde.

Startseite