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Einrichtung soll im November eingeweiht werden – nur noch eine Fläche frei

Richtfest am Gesundheitszentrum

Rahden (WB). »Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.« Dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry aus dem Buch »Der kleine Prinz«, wählte Bürgermeister Bert Honsel beim Richtfest für das Gesundheitszentrum »Hohe Mühle«. Und er fügte hinzu: »Wir hier in Rahden bauen Zukunft.«

Elke Bösch

Der Richtkranz steht seit Mittwochnachmittag auf dem Dach des Gesundheitszentrums »Hohe Mühle« in Rahden. Diesen Namen hat Stadtheimatpfleger Claus-Dieter Brüning in einem Wettbewerb des Investors vorgeschlagen und gewonnen. Foto: Mareile Mattlage

Honsel ist davon überzeugt, dass der Bau dieser Einrichtung für Rahden tatsächlich eine gute Perspektive bietet. »Zum einen sichern wir auf Jahre die ärztliche Versorgung in Rahden, zum anderen ist das Gesundheitszentrum ein Frequenzbringer für die Stadt.« Denn Honsel geht davon aus, dass Patienten der Ärzte und Kunden der medizinischen Dienstleister auch den Weg in die Innenstadt finden.

Firma Carl Schumacher investiert

Den Investor der Firma Carl Schumacher aus Wolfenbüttel attestierte der Bürgermeister: Das Unternehmen habe einen Betrag X investiert und die Entwicklung richtig eingeschätzt. Das bestätigte auch Ulf Müller, geschäftsführender Gesellschafter bei Schumacher: »Wir haben alle bis auf eine Fläche vermietet.« Und auch für die Vermarktung dieser Räumlichkeiten sieht er gute Chancen. Müller freute sich auch, dass das Projekt – so wie es jetzt aussehe – wie geplant im November 2017 fertiggestellt ist und die Praxen eingerichtet werden können.

»Der Winter hat uns zwar nach hinten getrieben, aber jetzt nehmen wir wieder Fahrt auf,« sagte Müller. Das Richtfest werde zu einem Zeitpunkt gefeiert, an dem bereits mit dem Innenausbau begonnen worden sei. »Fenster sind eingebaut und Haustechnik installiert«, betonte Müller.

Richtfest ist der Tag der Handwerker

Doch ganz wichtig war es Honsel und Müller, diejenigen zu würdigen und ihnen zu danken, die den Hauptverdienst dafür tragen, dass der Rohbau fertig ist und der Richtkranz auf dem Gesundheitszentrum steht: »Das sind die Handwerker, es ist heute ihr Tag.« Und bislang sei diese Baustelle unfallfrei. Dass das so bleibt, wünschten sich Bürgermeister und Geschäftsführer.

Honsel ging auch darauf ein, dass der Investor sich an sein Versprechen gehalten habe und heimischen Firmen Aufträge erteilt habe. Er nannte darunter unter anderem die Baufirma Knost, Stemwede, Zimmerei Düvel, Rahden, Fenster Kolkhorst, Rahden, Dachdeckerei Reddehase, Stemwede sowie Heizung und Sanitär Schuster, Rahden.

Müller wies darauf hin, dass auch über die Gestaltung des Außenbereichs Gespräche geführt und auf dem Parkplatz zwei Elektrotankstellen errichtet werden.

Einziehen in das Gesundheitszentrum »Hohe Mühle« werden neben Allgemeinmedizinern, Frauenärzte, ein Kardiologe, eine Apotheke, eine Podologin, ein Sanitätshaus und eine Pflegeberatung.

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