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Appell der Landwirte: Hunde anleinen, Weidetiere nicht erschrecken, keinen Müll hinterlassen

Rücksicht auf Feld und Flur nehmen

Rahden/Minden-Lüb...

Bei sinkenden Inzidenzwerten – und vor allem bei schönem Wetter – ist das Treffen in Gruppen zumindest in reduziertem Umfang wieder möglich. Eine Radtour durch die Feldflur oder ein Picknick im Grünen wird für viele in diesem Jahr vermutlich die Alternative zum Kurzurlaub sein. Ganz zu schweigen von den vielen Spaziergängern, Gassigängern und Joggern, die nicht nur auf den Rahdener Nebenstraßen täglich zu beobachten sind.

Von Dieter Wehbrink

Unerwünschter Müll: Zunehmend finden sich absichtlich oder versehentlich weggeworfene Schutzmasken in der Landschaft. Rainer Meyer ist Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes.. Foto: privat

Doch der Aufenthalt der Menschen in freier Natur hat auch seine Schattenseiten. „Wir beobachten seit der Pandemie viel mehr Spaziergänger und Fahrradfahrer auf den Feldwegen als in anderen Jahren“, sagt Rainer Meyer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Minden-Lübbecke. Häufig seien Fahrradfahrer und Fußgänger unsicher, wo sie sich überall bewegen dürften. Aber die Antwort sei recht einfach. „Bitte bleiben Sie auf den Wegen. Felder sind zu dieser Jahreszeit mit Früchten bestellt und der Aufwuchs der Wiesen wird als Futter für unsere Tiere genutzt“, lautet Meyers Appell. Jeder, der darüber laufe oder fahre, schädige die Pflanzen.

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