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Fünfter Workshop-Nachmittag für Viertklässler am Gymnasium Rahden

Spaß am Lernen ist ungebrochen

Rahden (WB). Corona mindert den Spaß am Lernen nicht. Das bewiesen 111 Grundschülerinnen und Grundschüler, die jetzt mit großer Neugierde und Wissbegierde einen Workshop ihrer Wahl am Gymnasium Rahden besuchten. Der nunmehr fünfte Workshop-Nachmittag für Viertklässler fand erneut großen Anklang.

Die Grundschüler haben auch die Welt der Wissenschaft kennen lernen können. Es wurde experimentiert. Foto:

„Herzlich willkommen, wie heißt du denn?“, „Sieh mal, dort kannst du dich anmelden.“, „Dein Workshopleiter erwartet dich schon!“ Bei schönem Herbstwetter fanden die Begrüßung und die Anmeldung auf dem Schulhof vor der Aula statt. Trotz des großen Andrangs lief alles sehr geordnet und entspannt ab, denn alle Besucherinnen und Besucher zeigten, dass Hygiene- und Abstandsregeln mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen sind. In der Aula nahmen 30 Lehrerinnen und Lehrer die Kinder in Empfang und entführten sie dann für zwei Stunden in fremde Kulturen, in die Welt der Wissenschaft und Technik oder in die Natur. Einige Kinder wurden in künstlerische Räume voller Inspirationen gebracht, andere ließen sich durch die Faszination der Logik fesseln oder von den Möglichkeiten digitaler Medien begeistern.

Gebogene Spiegel

„Salut, ça va?“ Nach einer formvollendeten gemeinsamen Begrüßung trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Französisch-Kurses ihr Wissen über die Heimat von Aubameyang, Louane und Astérix zusammen. Und natürlich wurde dabei Französisch gesprochen. In den drei Workshops der Künstler entstanden mit unterschiedlichen Techniken malerische Landschaften nach van Gogh, bunt geschnipselte Hühner in Freiland- oder Käfighaltung und dreidimensionale Vögel, ent- oder gewickelt aus Draht, Strohhalmen und Wolle. Physikinteressierte Kinder experimentierten mit gebogenen Spiegeln und kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Kryptogramme, Somatogramme, Streichholzaufgaben und andere Knobeleien ließen die Köpfe kleiner Mathematiker rauchen. In den Russisch-Workshops lernten die Teilnehmerinnen, das russische Alphabet als Geheimschrift zu benutzen. Der selbst gebaute Nistkasten für Blaumeisen wurde von jungen Ornithologinnen direkt im Schulgarten aufgehängt. Im Theater-Workshop konnten schauspielerisch talentierte Kinder in die verschiedenen Kostüme und Rollen schlüpfen. Harry-Potter-Fans entdeckten im Zauberinternat Hogwarts die lateinische Sprache.

Roboter zusammengebaut

„Hola! ¿Qué tal?“ Im Spanisch-Workshop haben die Kinder erste Mini-Dialoge geführt, gezählt und sogar schon in der Sprache ihres Lieblingsurlaubslandes geschrieben. Technikbegeisterte Jungen und Mädchen bauten Roboter zusammen und programmierten sie. „Kein Haushalt ohne Chemie!“ – das erfuhren angehende Chemikerinnen und Chemiker bei faszinierenden Experimenten. Und im Medien-Workshop produzierte jedes Kind seinen eigenen Trickfilm. Die Kinder arbeiteten mit großer Begeisterung und Kreativität in ihren Workshops. Aber natürlich waren sie auch neugierig auf das Gymnasium. In kleinen Rundgängen durch die Schule schauten sie in alle Ecken, entdeckten viel Interessantes und stellten jede Menge Fragen zum Schulleben. Mit einer Urkunde und vielen neuen Eindrücken ausgestattet, nahmen die Eltern am Ende der Veranstaltung zufriedene Kinder in Empfang. Das größte Lob äußerte ein Teilnehmer mit der Frage: „Und wann kann ich wiederkommen?“

Die Antwort des Gymnasiums: Wenn alles klappt und die Corona-Situation es zulässt, gibt es ein Wiedersehen beim „Tag der offenen Tür“ am Samstag,28. November.

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