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Rahdener Heimatserie (170): Vor 30 Jahren wurde der Kleinendorfer Glockenturm neu errichtet

Stille Geschichten des lauten Turms

Kleinendorf

Fast genau vor 30 Jahren wurde der Kleinendorfer Glockenturm an der Ecke Baumweg-Bauerbrinker Straße in Kleinendorf vollkommen neu errichtet. Daran erinnert Stadtheimatpfleger Claus-Dieter Brüning in der 170. Folge seiner Rahdener Heimatserie.

Claus-Dieter Brüning

Als der dritte Glockenturm Mitte der 1960er Jahre langsam baufällig geworden war, wurde die Betglocke abgehängt und für 30 Jahre im Portal der St. Johannis-Kirche verwahrt.Als der dritte Glockenturm Mitte der 1960er Jahre langsam baufällig geworden war, wurde die Betglocke abgehängt und für 30 Jahre im Portal der St. Johannis-Kirche verwahrt.Das Richtfest des 11,50 Meter hohen Turmes fand bereits im Juli 1990 statt, dabei umrundeten die Nachbarn mit dem Richtkranz nach alter Väter Sitte alle vier Ecken des neuen Kleinendorfer Glockenturmes. Der Kleinendorfer Glockenturm kann eine interessante Geschichte aufweisen.Claus-Dieter Brüning, hat die Geschichte des Kleinendorfer Glockenturms recherchiert. So sah der Glockenturm „Auf dem Bauerbrink“ bis 1931 aus.Die Grundsteinlegung nahmen Zimmerermeister Dietmar Kröger und Lothar Erdmann vor.Zimmerleute prosten sich zu: (von links) Heinz Krämer, Heiko Kropp, Hartmut Thieleman und Dietmar Kröger Foto: Claus-Dieter Brüning

„Kaum jemand würde vermuten, dass sich die Geschichte des Glockenturmes bis in das Jahr 1652 nachverfolgen lässt und auch die Glocke schon mehr als 225 Jahre alt ist. Werner Thielemann, ehemaliger Vorsitzender des Kleinendorfer Heimatvereines, stellte mir für die Ausarbeitung einige Berichte und Fotos aus seinem Archiv zur Verfügung und Wilhelm Hopmann wusste als Kleinendorfer „Läutemeister“ vieles über die Geschichte der Dorfglocke zu berichten.

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