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Operationen, Eingriffe und Untersuchungen werden verschoben

Streik führt zu Einschränkungen in den Krankenhäusern

Rahden/Minden/Bad Oeynhausen (WB). Aufgrund eines eintägigen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi müssen am Johannes Wesling Klinikum in Minden und am Krankenhaus Rahden am Dienstag, 20. Oktober, Operationen, Eingriffe und Untersuchungen erneut verschoben werden. Das teilte Christian Busse, Pressesprecher der Mühlenkreis-Kliniken, am Montagnachmittag mit. „Dies betrifft auch viele ambulante Termine.

Am Krankenhaus Rahden sowie in Minden und BAd Oeynhausen werden heute Operationen, Eingriffe und Untersucheungen aufgrund eines Streiks verschoben Foto: Michael Nichau

Am Klinikum in Minden ist zudem in den vorgelagerten Bereichen mit streikbedingten Einschränkungen zu rechnen, die unter Umständen zu erheblichen Wartezeiten für die Besucherinnen und Besucher zur Folge haben können“, warnte Busse. „Auch am Corona-Test-Zentrum in Minden ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen.“

Am Krankenhaus Bad Oeynhausen müssen ebenfalls einige geplante Operationen verschoben werden. „An der Auguste-Viktoria-Klinik sowie am Krankenhaus Lübbecke sind aktuell nur geringe Einschränkungen zu erwarten“, sagte der Pressesprecher.

Die Notfallversorgung und die Versorgung der bereits in Behandlung befindlichen Patientinnen und Patienten ist laut Christian Busse an allen Standorten sichergestellt. Dies schließt auch die operative Notfallversorgung mit ein.

MKK bedauern Entwicklung

„Die Mühlenkreiskliniken bedauern, dass es zu dieser Entwicklung kommen muss und bitten um das Verständnis der betroffenen Patientinnen und Patienten“, sagte Busse. Gleichzeitig kritisierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier den Zeitpunkt des Warnstreiks: „Wir befinden uns mitten in der zweiten Welle einer weltweiten Pandemie. Die Bundeskanzlerin rät in eindringlichen Worten zu Kontaktverzicht und Vorsicht. Ein zweiter Lockdown ist nicht mehr völlig abwegig. In dieser Situation muss sich die Gewerkschaft fragen lassen, ob es zu diesem Zeitpunkt wirklich sinnvoll ist, tagelang bundesweit das Gesundheitssystem stark einzuschränken“, erklärte Bornemeier.

„Die betroffenen Patientinnen und Patienten werden von der Klinik individuell informiert“, versprach Christian Busse. „Die Eingriffe und Untersuchungen werden so schnell wie möglich nachgeholt.“

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