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Bürgermeister setzt Mark Ruhnau und Carsten Kunter in ihre Ämter ein

Wehrführer erhalten Urkunden

Rahden (ni). Für ihre engagierte Arbeit in den vergangenen sechs Jahren hat Rahdens Bürgermeister Bert Honsel den erneut verpflichteten Wehrführern der Freiwilligen Feuerwehr, Mark Ruhnau und Carsten Kunter, gedankt.

Bürgermeister Bert Honsel (von links) mit Michael Duffe (Verwaltung), Wehrführer Mark Ruhnau, Fachbereichsleiter Uwe Trentelmann sowie den stellvertretenden Wehrführern Carsten Kunter und Reiner Langhorst bei der Ernennung. Foto: Michael Nichau

Die Beiden waren vom Rat in der jüngsten Sitzung mit deutlicher Mehrheit für die nächste Amtsperiode von sechs Jahren als Ehrenbeamte – Stadtbrandin­spektor (Ruhnau) und Stellvertreter (Kunter) – gewählt worden. Die offizielle Ernennung erfolgte am Mittwoch im Rathaus. Mit dabei war auch der stellvertretende Wehrführer Reiner Langhorst. Seine Amtszeit beträgt noch weitere zwei Jahre.

Gute Zusammenarbeit

Honsel betonte, er habe in den vergangenen Jahren gern mit den Wehrführern zusammengearbeitet und gemeinsam auch Probleme gelöst, wie etwa die Krise in der Löschgruppe Varl. »Jetzt können wir am 8. September das neue Gerätehaus Varl-Sielhorst einweihen. Über den Neubau habe ich in den vergangenen Monaten nur Positives gehört«, sagte der Bürgermeister. Die Löschgruppe wachse und gedeihe, erklärten die Mitglieder der Wehrführung. Nun sei auch die erste Frau in die Löschgruppe aufgenommen worden. »Die Investition in neue In­frastruktur hat sich also gelohnt«, sagte Honsel.

Der Bürgermeister wertete die Entscheidung für ein gemeinsames Gerätehaus für Varl und Sielhorst als die einzig richtige Entscheidung und dankte der Wehrführung, die Streitigkeiten überstanden zu haben.

Reinigung der Gerätehäuser

Reiner Langhorst gab zu bedenken, dass man wohl nach Ablauf der nächsten Amtszeit der Wehrführer Schwierigkeiten bekommen werde, diese Ämter wieder zu besetzen. Zu groß sei der Verwaltungs- und Zeitaufwand für die Führungskräfte geworden. »Es reißt sich niemand um so einen Posten«, machte er deutlich. Man müsse sich für die Zukunft schon jetzt Gedanken machen.

Auch kam aus den Reihen der Wehrführung die Anregung, die Reinigung der Gerätehäuser – sie wird derzeit noch von den Wehrleuten selbst vorgenommen – in professionelle Hände zu legen. »Irgendwann wird es zu viel«, hieß es von Langhorst. Honsel kündigte an, über eine Ausschreibung der Reinigung nachzudenken. Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann werde die entsprechenden Kosten ermitteln.

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