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Neues Rahdener Info-Portal zum Thema „Klimaschutz“ ist online

Wertvolle Infos für Hausbesitzer

Rahden (WB). Klimaschutz will auch die Stadt Rahden groß schreiben. Deshalb ist eine neue Idee aus dem Kommunalworkshop im Herbst in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger „innogy“ bereits umgesetzt worden: Auf der Internetseite der Stadt Rahden (www.rahden.de) ist ein neues Info-Portal für die Bürger aufgenommen worden.

Michael Nichau

Ein Amberbaum schmückt das Gelände am Ehrenmal Tonnenheide. Christian Krüger, Johannes Geers und Dieter Drunagel haben ihn angegossen. Foto: Nichau

Klickt man auf diesen Knopf, wird man direkt auf ein von „innogy“ gesponsertes und mit Informationen versehenes Infoportal zum Thema Klimaschutz geleitet. Dabei geht es nicht um globale Themen, sondern darum, wie und wo Bürger an Fördermittel für Modernisierungsprojekte im eigenen Haus kommen.

„Das Portal gibt ganz praktische Antworten auf die Fragen Was kann ich an meinem Haus machen?, Wo bekomme ich Fördermittel her? und Mit wie viel Geld kann ich rechnen?“ erläutert „innogy“-Kommunalbetreuer Johannes Geers.

Kostenfreie Service-Rufnummer

Innogy hält die Info-Seite auf dem jeweils neuesten Stand, denn kaum jemand habe heute noch selbst den Durchblick durch den „Dschungel der Förderungen“. Bewusst seien auch die Portalseiten im Aussehen denen der Stadt Rahden angepasst. Auch wird Fachbereichsleiter Dieter Drunagel von der Stadt Rahden dort als lokaler Ansprechpartner für Interessenten genannt. „Haupt-Beratungsquelle ist aber eine kostenfreie Service-Rufnummer, über die sich die Bürger informieren können“, sagt Johannes Geers.

Auf den Seiten zu finden sei auch ein Energiekostenrechner, der bei Eingabe der Hausdaten berechnen könne, inwieweit sich Baumaßnahmen, wie etwa der Einbau einer neuen Heizung, Dämmung oder Solarthermie auf die persönlichen Kosten auswirkten, erläuterte Geers.

So könne der Bürger dann entscheiden, ob und welche Baumaßnahme eventuell für ihn in Frage käme. Doch damit sei letztlich nicht Schluss, denn das Portal biete eine umfassende Betreuung auch bei der Beantragung der Zuschüsse an. So sei es beispielsweise möglich, die komplett ausgefüllten und unterschriftsreifen und geprüften Förderanträge zugesendet zu bekommen.

Kompliziert bleibe das Verfahren dennoch, gestand auch Geers ein. Doch wolle man so möglichen Investoren in persönliche Klimaschutzprojekte die größtmögliche Hilfestellung geben.

Potenzial rund ums Eigenheim

„Es gibt ein großes Potenzial rund um das Eigenheim, etwas für den Klimaschutz zu tun“, meinte Geers. Viele Menschen würden aber schon den ersten Schritt zur Information scheuen. Diese Hemmschwelle solle das Portal im Internet abbauen.

„Wir sind als Stadt Rahden dem Energieversorger „innogy“ dankbar, dass hier solche Möglichkeiten eröffnet werden“, würdigte Dieter Drunagel als Vertreter des Bürgermeisters die Unterstützung.

Zudem sponserte „innogy“ die Anpflanzung mehrerer Bäume im Stadtgebiet. Vier Linden wurden bereits in Varl (An den Riehen) gesetzt. Gestern überbrachte Johannes Geers die Förderurkunde für einen Amberbaum, der das Ensemble des vor zwei Jahren neu gestalteten Ehrenmals auf dem Tonnenheider Friedhof aufwertet. „Jeder Baum, der nach der Trockenheit der vergangenen zwei Jahre ersetzt wird, ist wichtig“, kommentierte Tonnenheides Ortsvorsteher Christian Krüger die Baum-Spende und bedankte sich auch im Namen der Kameradschaft ehemaliger Soldaten.

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