1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Stemwede
  6. >
  7. Am Stemweder Berg wird es bunt

  8. >

Festival »Hai in den Mai« bietet Tanz und Vergnügen am »Waldfrieden«

Am Stemweder Berg wird es bunt

Stemwede-Wehdem (WB). Das Rezept ist eigentlich ganz einfach: Man nehme den besonderen Veranstaltungsort in Form des Waldfriedens, 50 internationale DJs – und Tausende Festival-Besucher sind begeistert. Wenn dann wie in diesem Jahr auch noch das Wetter mitspielt, wird das »Hai in den Mai« ein absoluter Erfolg. Voller Rhythmen, Farben und Partystimmung.

Florian Hemann

Das DJ-Duo »Fabio & Moon« hat für Partystimmung beim Festival am Stemweder Berg gesorgt. Foto: Florian Hemann

Jetzt war es wieder soweit. Der Waldfrieden lud Fans von Trance- und Goa-Musik zum Feiern in das originelle Wäldchen ein. Und sie kamen in Scharen. Etwa

6000 Festivalbesucher konnte der stellvertretende Veranstaltungsleiter Axel Hoffmann am Ende vermelden. Bis die ersten elektrischen Rhythmen aus den Boxen dröhnen konnten, war aber einiges an Arbeit nötig.

»Zwei Wochen vorher haben wir mit dem Aufbau begonnen«, sagte Hoffmann. Etwa 500 Mitarbeiter sorgten vor, während und nach dem Festival für saubere Wege, die nötige Sicherheit und allgemein ein gutes Gelingen.

Routiniertes Team

Das Team um Cheforganisator Oliver Hollwede wirkt routiniert. Kein Wunder, gehört dass »Hai in den Mai« inzwischen für viele Einheimische doch so fest zu Stemwede wie Schützenfeste und Windmühlen. Auf die Frage, die wievielte Auflage vom des Festivals es sei, müssen sowohl Hollwede als auch Hoffmann überlegen: »Die 16. müsste es sein.« Die alljährliche Veranstaltung sei für den gesamten Ort Wehdem eine schöne Sache, findet Hoffmann.

»Alle profitieren vom Fest«

»Egal ob der Supermarkt oder die Tankstelle, viele profitieren davon«, meinte er und schaute derweil hoch oben vom Stemweder Berg in den Ortskern hinunter. Entlang der Straßen bot manch ein Wehdemer Waffeln zum Verkauf an die meist bunt gekleideten Festivalbesucher an, die sich auf dem Weg vom Einkauf zurück zum Festival befanden.

Eine von ihnen ist die 21-jährige Deborah aus Dortmund. Schon mehrmals ist die BWL-Studentin beim Festival dabei gewesen. »Es ist relativ klein und sehr familiär«, findet sie und fügte hinzu: »Der Veranstaltungsort ist natürlich auch klasse.« Und damit stand sie nicht allein. Der malerische Wald mit dem besonderen Tal ist für viele der heimliche Superstar des Festivals. Vor allem in der Nacht, wenn die Sonne über dem Berg versunken ist, und Lichteffekte durch die Bäume leuchteten.

Startseite