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JFK Stemwede veranstaltet großes zweitägiges Indoor-Festival mit zehn Bands bei freien Eintritt – Spende ist erwünscht – es gilt 2G-plus

Das Life House lässt es richtig krachen

Stemwede

Dass der Verein JFK Stemwede sich in Sachen Festivals nicht nur auf „umsonst und draußen“, sondern auch auf Indoor-Veranstaltungen versteht, beweist er am Freitag und Samstag, 1. und 2. April, jeweils ab 19 Uhr im Life House in Wehdem.

Mit dabei ist die Band „Petterson“ aus Bremen. Sie bringt am Freitag deutschsprachigen Indie-Pop auf die Bühne.Energie, Spielfreude und Optimismus zeichnet die Band „Betrayers of Babylon“ aus. Ihre Musik ist geprägt von Rock und Reggae. Auch sie ist am Freitag zu hören und zu sehen. Foto: Schroerder ArtJochen Rolfes

Zehn Bands zeigen „umsonst und drinnen“, wie lebendig und vielfältig die regionale Musikszene ist. Der Eintritt ist frei. Allerdings ist eine Spende erwünscht. Es gilt die 2G-plus-Regel (auch für Geboosterte). Es besteht eine Testmöglichkeit vor Ort. Dafür entfällt die Maskenpflicht.

DJ-Set zum Auftakt

Am Freitag spielen The Hawaiians (Pop Punk’n‘Roll), Petterson (deutschsprachiger Indie-Pop), Betrayers of Babylon (Pop, Reggae), Annie’s Style (Indie-Pop, Rock) und Von Grambusch (Akustik Pop-Punk). Am Samstag treten The Late Night Call (Rock mit Elektrosounds), Kings & Hurricanes (Pop-Punk), The Atrium (Indie-Rock), Logpod Mangartom (Rock, Funk) und König Kobra (Punkrock) auf. Zur Einstimmung gibt es an beiden Tagen ab 19 Uhr ein DJ-Set.

„The Hawaiians“ singen von Seemonstern, Surfern mit Liebeskummer und ihren Weltraum-Abenteuern. Da treffen die Punk-Rock-Gitarren der Ramones auf die Gesangsharmonien der Beach Boys und Melodien der Rock ‘n‘ Roll-Ära.

Frischen Indie-Pop aus Bremen versprechen „Petterson“. Auf ihrem Debütalbum widmen sie sich zen­tralen Themen wie Freundschaft, Aufbruch und Heimat. Dabei laufen sie nie Gefahr, in belanglosen Pop-Poeten-Kitsch abzudriften.

Weltoffenheit in Musik und Text

Mit Energie, unglaublicher Spielfreude, Optimismus und einer Schippe Ironie bringen die „Betrayers of Babylon“ Songs über Dinge, denen wohl noch nie ein Lied gewidmet wurde, auf die Bühne – ein Bekenntnis zur Weltoffenheit in Musik und Text, dazu experimentierfreudige Crossover.

Die Indie Pop/Rock-Band „Annie’s Style“ tanzt sich mit Pop, Synthies und kaleidoskopisch verlaufenden Gefilde aus Rock und Pop in die gitarrenliebende Lust des Abends. Mitreißend, melodisch und ehrlich ist die Musik der Bremer Akustik-Pop-Punk-Band „Von Grambusch“. Ihre Mission: den Tanzboden richtig zum Wackeln zu bringen.

„The Late Night Call“ bewegen sich zwischen wohlklingenden Elektroniksounds und schweren, teils krachenden Gitarrenriffs. Getragen wird die Mischung aus Pop und Rock von der markanten Stimme der Sängerin Freddy. „Kings & Hurricanes“ aus Münster machen Pop-Punk. Mit ihnen wird es laut und wild.

Eingängige Melodien

Der Stil von „The Atrium“ lässt sich am besten als „hymnischer Pop-Rock“ beschreiben. Die Gewinner von „Hard Rock Rising Cologne“ (2016), „Gottschalk rockt“ (2017) und „Local Heroes“ NRW (2018) kombinieren eingängige Melodien mit Stadion-tauglichem Gitarrensound, modernen Synthesizern sowie Rock- und Dance-Grooves.

„Logpod Mangartom“ überzeugen durch Klangvielfalt von groovigen Funk-Riffs bis hin zu ausdrucksstarken Balladen – mit knallharten Gitarren, aber auch tiefgründigen Sounds und groovigen Rhythmen. „König Kobra“ stehen für ausgelassenen Punkrock.

Das Festival wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur und dem Projekt „Dritte Orte“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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