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Akuter Einsatz mit Autokran an der Leverner Mühle: Kopf des Flügelkreuzes neigte sich nach unten – Holzwelle stark angebrochen

Dem Flügelkreuz drohte der Totalschaden

Stemwede

Aufregung in Stemwede-Levern: Kurz vor Einbruch der Dunkelheit war am Freitagnachmittag ein Großeinsatz an der Kolthoffschen Hofmahlmühle notwendig geworden.

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Kurz vor Einbruch der Dunkelheit war ein Autokran-Einsatz an der Mühle Levern notwendig. Das Flügelkreuz musste vorsichtshalber abgebaut werden. Foto: Friedrich Klanke

Am Tag darauf, Anbruch des Tageslichts, wunderten sich viele Leverner, dass ihre Mühle plötzlich ohne Flügel da stand.

„Am Freitagnachmittag habe ich nach einem Hinweis von Uwe Stothfang von den Altmaschinenfreunden den Leiter des Mühlenbauchhofs in Frille, Friedrich Rohlfing angerufen beziehungsweise auf seinen Anrufbeantworter gesprochen, dass es in der Windmühlenhaube einen schwerwiegenden Schaden geben müsse“, berichtet Friedrich Klanke, Vorsitzender des Mühlvereins Levern. „Der Kopf des Flügelkreuzes hatte sich nach unten geneigt.“

Wo die genaue Ursache des Schadens lag, konnte Friedrich Klanke in einer ersten Besichtigung im Innern der Haube nicht erkennen: Die Verhältnisse sind dort oben sehr beengt, und wegen des schwachen Tageslichts und der ausgefallenen Beleuchtung in der Haube ließ die Ursachensuche scheitern.

„Bei der „Stellung der Flügel und auch angesichts der angekündigten Wettervorhersage mit entsprechenden Starkwinden erschien mir aber dringender Handlungsbedarf geboten zu sein“, sagte Klanke. „Zum Glück gelang es Friedrich Rohlfing, noch am Freitagnachmittag mit Paul Handczuch vom Rahdener Kranverleih einen sofortigen Einsatz abzusprechen, da der Autokran auf einer Baustelle in Lübbecke den dortigen Einsatz gerade beendet hatte.“ Friedrich Rohlfing und weitere Mitarbeiter des Mühlenbauhofes, die mit einem Steiger-Fahrzeug anrückten, nahmen dann das Flügelkreuz ab. „Es zeigte sich, dass die Holzwelle bereits stark angebrochen war“, berichtet Klanke. „Daher bestand die Gefahr eines Herunterschlagens des Flügelkreuzes. Dann hätte auch die erst vor zwei Jahren erneuerte Mühlengalerie beschädigt werden können.“

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