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Umzug mit 20 Kindern in die ehemalige Grundschule Westrup

Eine neue Heimat für die „Rappelkiste“

Stemwede (WB). „Es gibt viele Dinge, die glücklich machen. Allen voran ist das schönste aber ein Kinderlachen“, sagte Stefanie Klepper, Leiterin des Westruper Kindergarten „Rappelkiste“. Gut lachen haben die Kinder alle Mal, denn sie durften kürzlich die neuen Räumlichkeiten der Kita in der ehemaligen Grundschule Westrup in Beschlag nehmen.

Heidrun Mühlke

Mit ausreichendem Sicherheitsabstand hat Bürgermeister Kai Abruszat den Schlüssel der neuen Kindertagesstätte an die Leiterin der Einrichtung, Stefanie Klepper, übergeben. Foto: Mühlke

Am Montag wurde dieser Einzug mit vielen Gästen und Ehrengästen gefeiert und die Kindergartenleiterin bekam offiziell den Schlüssel von Bürgermeister Kai Abruszat überreicht.

„Eine solche Kita in eine Schule zu integrieren, ist bestimmt nicht selbstverständlich“, machte der Bürgermeister deutlich. Für die „Rappelkiste“ sei dies aber ein besonderer Glücksfall, denn sie verfügen nun über annähernd 300 Quadratmeter Grundfläche, sowie rund 800 Quadratmetern Außengelände. „Das ist deutlich mehr Raum, als in dem ehemaligen Kita-Gebäude“, sagte Abruszat.

„Pädagogik braucht Raum gerade im elementaren Bereich“, wusste der Verwaltungschef. Die zeitnahe Umsetzung dieses Projektes, gerade auch mit vielen heimischen Unternehmen, sei ein Zeichen für die Handlungsfähigkeit einer kleinen Gemeindeverwaltung, lobte der Bürgermeister.

„Es ist toll, dass wir hier in Westrup ein Gebäude im Mittelpunkt des Ortes wieder mit Leben und Freude füllen dürfen“, erklärte Olha Bordewisch, Vorsitzende der Elterninitiative Stemwede, Träger der Kita „Rappelkiste“. Trotzdem sei man mit einem weinenden Auge aus den alten Räumlichkeiten ausgezogen.

„Wir nehmen viele schöne Erinnerungen und glückliche Momente mit uns und wir möchten uns an dieser Stelle bei den Familien Fröhlking-Klinger und Niermann dafür bedanken, dass sie das Vorhaben einen Kindergarten zu beherbergen vor mehr als 20 Jahren auf sich genommen haben“, machte Bordewisch deutlich. Nun habe die Gemeinde dieses Unterfangen auf sich genommen und mit Tatkraft und Einsatzwillen den Umbau in kürzester Zeit gestemmt.

Die riesengroße Freude über diesen Umzug war auch Stefanie Klepper ins Gesicht gemalt. „Als die Idee entstand, eine Nutzung dieser Räume anzufragen, waren wir sofort hellauf begeistert“, erklärte sie. Auch bei den derzeit 20 Kindern sei die Vorfreude groß gewesen und sie riskierten nur zu gerne schon mal einen Blick durch die Fenster.

„Dennoch war eine Menge Arbeit zu erledigen, und dass wir nach so kurzer Planung-und Bauphase das Gebäude bereits beziehen konnten, das erstaunt und wirklich sehr“, zeigte sie sich begeistert. „Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, schätze ich die Zielstrebigkeit, die Mühe, den Fleiß, das Engagement und den Enthusiasmus aller Beteiligten sehr“, sagte sie und nutzte die Gelegenheit um an dieser Stelle danke zu sagen.

„Ich freue mich über eine familienfreundliche Gemeinde, die Lösungen zum Wohl der Kinder findet und stets kooperativ ist“, lobte sie die Verwaltung. Gleichzeitig freue sie sich über den Zusammenhalt in der Elterninitiative als auch die außerordentlich tatkräftige Unterstützung aller Eltern.

Nicht zuletzt freue sie sich über die tollen Kinder in der Kita, die sich so schnell neu orientiert hätten und sich in den neuen Räumlichkeiten richtig wohl fühlten. Der großzügige Innen-und Außenbereich, der den Bedürfnissen der Kinder angepasst sei, biete viel mehr Platz für Spiel, Kreativität und Bewegung.

Dem schlossen sich die Jüngsten gern an: „Ich habe mich gefreut über den Umzug. Hier gibt es so eine tolle Malecke“, ist die kleine Charlotte ganz begeistert und Oscar fügt ergänzend hinzu, dass die neue Bastelecke aber auch viel schöner als die alte sei.

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