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Französische Delegation aus Lardy besucht Stemwede

Es entsteht eine lebendige Freundschaft

Stemwede (WB). Die deutsch-französische Freundschaft lebt. Am Pfingstwochenende hat Stemwede eine 13-köpfige Delegation aus der Partnerstadt Lardy (liegt in der Nähe von Paris) begrüßt. Während eines prall gefüllten Programms lernten die französischen Gäste Land und Leute kennen.

Heidrun Mühlke

Gäste und Gastgeber haben am Alten Amtshaus in Levern eine Eruinnerungstafel angebracht. Foto: Heidrun Mühlke

Drei Tage hatten die Delegationen der Partnergemeinden miteinander verbracht. Neben dem offiziellen Empfang standen viele weitere Aktivitäten auf dem Programm. Unter anderem wurden die Mühlen in Oppenwehe und Levern besichtigt, Heimathäuser in Augenschein genommen und der Stemweder Berg durchkreuzt.

Gleich am ersten Tag bot sich ausreichend Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen. Bei »Rila erleben« in Levern freute sich Hervé Guennoc, Vorsitzender des Stemweder Partnerschaftsvereins, die Gäste bei Kaffee und Kuchen begrüßen zu können. Und die blickten auch nach gut zehnstündiger Anreise erwartungsfroh in die deutsche Gemeinde und bestaunten die herrlich angelegten Gärten bei Rila. Insbesondere die chilenische Kapelle gefiel den Gästen.

Kultur und Familie kennenlernen

Sowieso zollten die französischen Besucher, alle im Alter zwischen 16 und 70 Jahren der Gemeinde Stemwede viel Lob.

Bei solch einem Partnerschaftsbesuch lerne man Kultur und Familien viel besser kennen als bei einem Hotelurlaub, meinte der Präsident des Austauschkomitees, Jean Armand. Die Gastfreundlichkeit in den Familien sei einmalig, waren sich die Gäste einig und viele geknüpfte freundschaftliche Bande besiegeln dies.

Als sehr sauber und gepflegt bezeichneten die Franzosen die Gemeinde Stemwede und der Partnerschaftsverein hätte sich viel Mühe gemacht, ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Sei es bei den gemeinschaftlichen Unternehmungen als auch im privaten Bereich, wo beispielsweise auch eine Fahrradtour zum Dümmer See unternommen oder die Dorfolympiade in Oppenwehe besucht und sportlich unterstützt wurde.

Gedenktafel enthüllt

Bevor die französischen Gäste am Pfingstmontag mit Glitzerperlen der Rührung in den Augen, die Heimreise antraten, wurde am Leverner Alten Amtshaus eine Gedenktafel enthüllt. Auf beiden Seiten freute man sich über den engen Kontakt beider Länder. Die deutsch-französische Freundschaft diene dazu, dass der Frieden in Europa erhalten bliebe. Übrigens ist der nächste Besuch der Franzosen schon fest geplant: im Oktober wollen sie den Leverner Markt in Augenschein nehmen.

Bevor die französischen Gäste am gestrigen Pfingstmontag mit Glitzerperlen der Rührung in den Augen, die Heimreise antraten, wurde am Leverner Alten Amtshaus eine Gedenktafel enthüllt. Auf beiden Seiten freute man sich über den engen Kontakt beider Länder. Die deutsch-französische Freundschaft diene dazu, dass der Frieden in Europa erhalten bliebe.

Übrigens ist der nächste Besuch der Franzosen schon fest geplant: im Oktober wollen sie den Leverner Markt in Augenschein nehmen.

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