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Täter suchen Klubhaus des FC Oppenwehe in Stemwede heim – versuchter Einbruch an der Mühle

Feuer im Vereinsheim gelegt

Stemwede

Innerhalb von zwei Nächten suchten bisher Unbekannte das Klubhaus des FC Oppenwehe heim.

wn

Die Scheibe des FCO-Vereinsheims wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von Vandalen zerstört Foto: Polizei

Zunächst hatten die Täter in der Nacht von Dienstag, 16. Februar, auf Mittwoch, 17. Februar zwei Scheiben einer Fensterfront zerstört und in der Folgennacht im Gebäude ein Feuer gelegt. „Dem Zufall mag es zu verdanken sein, dass die Flammen von alleine erloschen“, teilt die Polizei mit. Trotzdem entstand ein Schaden von mindestens 20.000 Euro. Nun bittet die Polizei die Bevölkerung um Hinweise.

Ersten Ermittlungen zufolge brachen die Täter in der Nacht zu Donnerstag, 18. Februar, in das Vereinsheim in der Wagenfelder Straße ein. Anschließend verteilten sie auf dem Fußboden des Schankraumes eine brennbare Flüssigkeit und entzündeten diese. In der Folge gab es vermutlich eine Verpuffung, bei der die Fensterfront auf der Südseite stark beschädigt wurde.

Genau an dieser Fensterfront hatten bereits in der vorherigen Nacht Vandalen zwei Scheiben zerstört. Diese wurden bereits am Mittwoch (17. Februar) übergangsweise gesichert. Nun ist die gesamte Fensterfront zerstört.

Am Freitagmorgen, 19. Februar, suchten Spezialisten der Polizei Minden-Lübbecke zusammen mit einem Brandmittelspürhund aus Stukenbrock den Tatort auf. Hierbei schlug der Hund an, sodass die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgehen. Der Tatzeitraum für die Brandstiftung liegt zwischen Mittwochabend, 18 Uhr und Donnerstagnachmittag, 15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Schaden von Verantwortlichen festgestellt.

Ebenfalls in den Nachmittagsstunden des Donnerstag wurde der Polizei ein versuchter Einbruch in der Bockwindmühle in Oppenwehe gemeldet. Hier hatten die Unbekannten eine Tür und eine Scheibe beschädigt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde nichts entwendet. Hier prüft die Kripo nun einen Tatzusammenhang.

Zur Aufklärung der Taten bitten die Ermittler um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer in beiden vergangenen Nächten an den Tatorten oder auch in der Nähe verdächtige Beobachtungen oder sonstige Feststellungen gemacht hat, wendet sich bitte unter Telefon 0571/8866-0 an die Polizei in Minden.

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