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Steigende Corona-Zahlen: Regale von Toilettenpapier und Co. leeren sich wieder

„Hamstern von Waren ist unsolidarisch“

Stemwede (WB). Wie bereits im Frühjahr, zu Beginn der Coronakrise, sind auch jetzt wieder Hamsterkäufe in den heimischen Supermärkten zu beobachten. Kaum steigen die Infektionszahlen , werden wieder vermehrt Toilettenpapier, Nudeln, Mehl, Hefe und Fertiggerichte gekauft. Auch im Leverner E-Center leeren sich erneut die Verkaufsregale mit Toilettenpapier. „Das ist allerdings kein Grund zur Sorge“, beruhigt Stefan Hartmann, Chef im E-Center. Die Lieferketten würden trotz steigender Fallzahlen funktionieren.

Heidrun Mühlke

Stefan Hartmann, Chef des E-Center in Levern, versichert, dass es keine Engpässe in der Warenversorgung geben wird. Mit diesen Schildern wird an die Solidarität appelliert. Foto: Mühlke

„Das Horten von Waren des täglichen Gebrauchs ist unsolidarisch“, betont Hartmann. Man könne nur an die Kunden appellieren, mit Verstand zu kaufen und nicht den Einkaufswagen mit Toilettenpapier und Nudeln voll zu laden. Ein solches Kaufverhalten, das über die Bevorratung des normalen Bedarfs hinausgehe, sei gegenüber anderen Kunden ausgesprochen egoistisch. „Darum haben wir auch Hinweisschilder aufgestellt, mit der Bitte, auch an die Mitmenschen zu denken und die Waren nur in haushaltsüblichen Mengen – beispielsweise beim Toilettenpapier nur eine Packung – zu kaufen“, sagt Hartmann.

Zweite Hamsterwelle droht

Dennoch versuchten viele Menschen, mit Hamsterkäufen die unsichere Corona-Lage zu bewältigen. Im Sommer habe sich die Situation durchaus beruhigt, aber mit der Gefahr einer zweiten Corona-Welle drohe nun auch die zweite Hamster-Welle. „Eine Tendenz ist ganz klar zu beobachten“, sagt Hartmann.

Mit dem rasanten Anstieg der Corona-Zahlen wachse auch die Verunsicherung in der Bevölkerung. Gerade Berichte in den sozialen Medien über leer gekaufte Regale beunruhigten die Menschen. Es gebe jedoch keine Engpässe in der Warenversorgung, betont der E-Center-Chef. „Wir füllen unsere Regale regelmäßig immer wieder auf“, versichert Stefan Hartmann. Es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe.

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