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Neue Attraktion an der Oppenweher Bockwindmühle

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Stemwede (WB/hm). Zum Abschluss der Saison hat die Oppenweher Mühlengruppe den Besuchern noch einmal eine echte Neuerung präsentiert, die viel Anklang fand.

Mühlenvereinsvorsitzender Karl-Heinz Bollmeier (re.) freut sich über Idee, auf dem Mühlengelände Liebesschlösser anzubringen. Das erste hängten Annika und Tobias Römer mit ihrem Sohn Felix an den Zaun. Das Paar hatte 2018 an der Oppenweher Bockwindmühle geheiratet. Foto:

Ein Blickpunkt war ein leuchtend rotes Herz, befestigt an einem Zaun. Hierzu erklärten Annika und Tobias Römer, beide Mitglieder im Mühlenverein, was es damit auf sich hat: »Wir haben den Zaun aufgebaut, damit verliebte Paare ihre Liebesschlösser dort anbringen können.« Liebesschlösser seien ein Zeichen für die Unzertrennlichkeit von Verliebten. Während einer Zusammenkunft hätten sie das Vorhaben den Mühlenvereinsmitgliedern vorgeschlagen, und die wären sofort begeistert von der Idee gewesen.

Wohin aber mit dem Schlüssel?

Jetzt brachten Annika und Tobias Römer, die am 31. März 2018 an der Oppenweher Bockwindmühle geheiratet hatten, das erste Schloss am Zaun an. »Mit einem kleinen Anhängsel. Das kleine Schloss ist für unseren fünf Monate alten Sohn Felix«, erklärten sie.

Wohin aber mit dem Schlüssel? An Brücken, die mit Liebesschlössern verziert werden, landet der Schlüssel im darunterliegenden Gewässer. An der Oppenweher Mühle wurde kurzerhand ein Brunnen eingegraben, um den Schlüssel zu versenken. »Tolle Idee!«, fanden die Besucher am letzten Mühlentag. Liebesschlösser wird es übrigens direkt an den Mühlentagen vor Ort zu kaufen geben.

Zahlreiche Besucher nutzten den goldenen Herbsttag mit fast sommerlichen Temperaturen, um unter freiem Himmel Kuchen, Pickert oder Bratwürsten auf dem weitläufigen Gelände zu genießen. Für den musikalischen Part sorgte DJ Freddy.

Verschiedene Säfte

Mit von der Partie war auch die mobile Mosterei »Dümmerland Saft« aus Wagenfeld. Der Mühlenverein hatte zum letzten Aktionstag an der Mühle im Jahr nicht nur zum Kehraus eingeladen, sondern auch die Gebrüder Hartmut und Christian Kattelmann, die aus mitgebrachtem Obst verschiedene Säfte pressten.

Obstsorten ohne Stein ließen sich zumeist verarbeiten, erklärten die beiden Fachmänner, größtenteils seien es aber Äpfel, die zu köstlichem Apfelsaft gepresst würden, aber auch Birnen, Quitten, Weintrauben ließen sich zum Most verarbeiten. Zum Probieren gab es neben traditionellem Apfelsaft auch Mischungen aus Apfel, Karotte und Roter Bete. »Farblich ein Augenschmaus, aber durch den starken Eigengeschmack der Roten Bete nicht jedermanns Sache«, erklärte Christian Kattelmann.

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