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Stemweder Kunsthandwerkermesse STiK geht in die dritte Runde

Ideenvielfalt ist grenzenlos

Stemwede (WB). Luise Winkelmann ist fasziniert vom Werkstoff Papier. Aus ausgedienten Teetüten, Schokoladenpapier, Chips-Verpackungen, Brottüten und vielem mehr stellt sie in einem besonderen Faltverfahren Untersetzer oder Platzsets her. Upcycling ist die Devise und die Idee dahinter, ausgediente Werkstoffe wieder zu verwerten.

Heidrun Mühlke

Naturkosmetik hatte Kerstin Rucho dabei. Irmela Riebe und Marianne Hohlt (v.li.) ließen sich beraten und testeten die Produkte. Foto: Mühlke

So entstehen bei der kreativen Westruperin beispielsweise auch aus alten Zeitschriften stabile Körbe für dies und das.

Upcycling

Sowieso stand das Thema Upcycling bei vielen Ausstellern klar im Fokus bei der jüngsten Auflage der Messe »STiK – Stemwede ist kreativ«, wie bei Ingrid Horstmann-Ern und Susanne Roeske, die Obst-und Gemüsebeutel aus ausgedienten Gardinen und Moskitonetzen sowie Bienenwachstücher aus Stoffresten anboten. Zusammen haben mehr als 50 Kunsthandwerker am Sonntag ihre einfallsreichen Ideen in der Wehdemer Begegnungsstätte und im benachbarten Life House präsentiert.

Schmuck und Töpferwaren

Was die Besucher zu sehen bekamen, reichte von buntem Glasschmuck über großformatige ­Acrylbilder und individuellen Töpferwerkstücken bis hin zu kunstvoll gefalteten Büchern, Naturkosmetik oder originellen Näh- und Webarbeiten. Der Ideenvielfalt waren keine Grenzen gesetzt.

Große Vielfalt

Bereits zum dritten Mal hatten die Organisatoren aus den Reihen des »Stemweder Treffs« in Kooperation mit dem JFK diese Messe auf die Beine gestellt. »Die Vielfalt dieser Kunsthandwerkermesse ist aber nicht nur groß, sondern auch von hohem Niveau geprägt«, erklärte Anette Kröger, bei der die organisatorischen Fäden zusammenliefen. So staunten die Besucher auch immer wieder, welch schöpferische Talente in Stemwede und den Nachbargemeinden schlummern.

Besuch aus Lardy

Auch aus der französischen Partnerstadt Lardy wurde Kunsthandwerk gezeigt. Jean-Paul und Francoise Montreau vom Verein ACFES, waren eigens für »STiK« nach Stemwede gekommen und präsentierten französische Patchworkkunst.

Zahlreiche Besucher

Hunderte Besucher nahmen mit großem Interesse eben diese ideenreiche Vielfalt in Augenschein. Aber auch das kulinarische Angebot machte vor Kreativität keinen Halt. Dabei waren die Stemweder Landfrauen mit Torten und Suppe, das Pilzwerk mit Pilzburgern, der Regenbogenhof mit Honigprodukten, Adine ­Abrams mit erlesenem Schokoladenangebot sowie Hartmut Rodeck mit geräuchertem Fisch. Gleichermaßen bot sich im Foyer der Begegnungsstätte und im Außenbereich Gelegenheit, weitere Stemweder Initiativen, wie »Leben in Wehdem«, »Stemwede blüht auf« oder die »Mobilagenten« vorzustellen.

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