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70 junge Reiter und Voltigierer bekommen Riesenapplaus für Show

Mary Poppins mal etwas anders

Stemwede (WB). »Superkalifragilistischexpialigetisch!« Was die Reiter und Voltigierer des Reit-und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf bei ihrem Ferienworkshop einstudiert haben, ist schlichtweg grandios gewesen.

Heidrun Mühlke

Mit Tanz und Schauspielkunst begeisterten die Mädchen und Jungen bei der Show um »Mary Poppins«. Foto: Heidrun Mühlke

Eben »Superkalifragilistischexpialigetisch!«, wie Mary Poppins ihre Begeisterung zum Ausdruck bringt. Mit einer gelungenen Interpretation von »Mary Poppins« haben die 70 Akteure eine mitreißende Show geboten, die bei der ausverkauften Premiere die Zuschauer vor Begeisterung von den Bänken riss. »Mary Poppins«, das charmante Kindermädchen, und die vielen jungen Darsteller zauberten den Besuchern im Nu ein Lächeln ins Gesicht. Fantasievolle Kostüme und Bühnenbilder nahmen das Publikum mit auf eine Zeitreise unterm Regenschirm.

Akrobatik auf dem Pferderücken

Zur Geschichte: Im Londoner Kirschbaumweg 17 wohnt das Ehepaar Banks mit seinen beiden Kindern, die von Kindermädchen erzogen werden. Richtig lange hält es keines der Kindermädchen bei den Banks aus, bis eines Tages Mary Poppins mit ihrem Regenschirm ins Haus schwebt. Von ihr werden die Kinder in eine märchenhafte Welt geführt. Sie zeigt ihnen, was neben der Arbeit im Leben wirklich zählt. In nur einer Woche, genauer gesagt von Montag bis Freitag, hatten die jungen Leute das bezaubernde Musical mit Tänzen und Akrobatik auf dem Pferderücken einstudiert. Selbst die jüngsten Ferienkinder waren auf dem galoppierenden Voltigierpferd mutig dabei. Etwa 20 Betreuer und Helfer begleiteten den Ferienworkshops ganztägig, probten mit den Kindern, bastelten an der Kulisse und koordinierten Licht- und Soundeffekte.

Gruppen sind bunt gemischt

Die jüngsten Kinder waren erst vier Jahre alt, aber mit voller Elan dabei. »Dieser Workshop ist Gold wert für den Zusammenhalt im Verein«, sagte Manuela Wittenbrink, eine der Trainerinnen am Rande. Es würde stets darauf geachtet, dass keiner überfordert und man allen gerecht werde. »Die Gruppen sind bunt gemischt, so lernen die Jüngeren von den Älteren«, erklärte sie. Alle würden eine gute Entwicklung während des Workshops machen.

Die 17-jährige Leara Martens ist schon seit einigen Jahren dabei und schätzt besonders die Arbeit mit den jüngeren Reiterinnen und Reitern. In diesem Jahr waren zwischen vielen Mädchen übrigens zwei Jungs dabei. »Das fördert die Gemeinschaft« ist sie sich sicher. Das Ergebnis konnte sich in der Oppendorfer Reithalle auf jeden Fall sehen lassen und tosender Applaus war wohlverdienter Lohn für die jungen Reiter.

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