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Depenbrock Tiefbau macht die größte Akquise der Firmengeschichte

Nord-Ostsee-Kanal: Auftrag nach OWL

Stemwede (WB/ef). Die Tiefbausparte des Bauunternehmens Depenbrock aus Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) freut sich über den größten Auftrag ihrer Geschichte: Gemeinsam mit weiteren Beteiligten übernimmt sie im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals.

Depenbrock baut am Nord-Ostsee-Kanal mit.

Der Anteil von Depenbrock Bau beträgt rund 60 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. „Ausgeführt wird das Projekt primär über die Tiefbau-Niederlassung von Depenbrock-Bau in Hamburg, die mit den Arbeiten jetzt gestartet ist“, heißt es.

Ausbau soll Begegnungsverkehr verbessern

In den nächsten zehn Jahren werde die Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals auf eine Mindestsohlbreite von 70 Metern erweitert – bisher sind es 44 Meter. Mit dem Ausbau soll vor allem eine Verbesserung des Begegnungsverkehrs und durch die Vergrößerung der Kurvenradien auch eine Erhöhung der zulässigen Schiffsabmessungen erzielt werden.

Auftrag für zwei von sechs Bauabschnitten

Depenbrock erhielt den Auftrag für zwei von sechs Bauabschnitten. Die Bauzeit für diese beiden Abschnitte beträgt vier Jahre.

Für Depenbrock beginnen die Arbeiten zwischen Großkönigsförde und Schinkel. Weitere Partner sind die Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH (Bremen), der Dredging International NV aus Zwijndrecht (Belgien), der Colcrete-von Essen GmbH & Co. KG aus Rastede und der Van den Herik Kust-en Oeverwerken B.V. aus dem niederländischen Sliedrecht.

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