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Tolle Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften im Country-Westerntanz

Oppendorfer Tänzerinnen triumphieren

Stemwede (WB). Die Deutsche Vize-Meisterschaft für Ulrike Brackmann, drei erste Plätze im Breitensportturnier und weitere gute Platzierungen bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Country Westerntanz – ist die stolze Bilanz der In Motion Line-Dancers des TuS Oppendorf.

Gut abgeschnitten im thüringischen Meiningen: Die erfolgreichen Breitensportlerinnen von der TuS-Oppendorf-Tanzsportabteilung In Motion Line Dance: (v.l.) Ruth Hansen, Sandra Ipolyi, Ulrike Gottlieb, Gudrun Schiebel, Karla Wäring und Bärbel Luckow. Foto:

Die Deutschen Meisterschaften wurden vom Bundesverband für Country Westerntanz e.V. (BfCW) im thüringischen Meiningen veranstaltet. Das Interesse an diesem Turnier war in diesem Jahr so groß wie seit langem nicht mehr. Etwa 200 Tänzerinnen und Tänzer aus dem gesamten Bundesgebiet registrierten sich für eine Teilnahme. Das ist doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. An dem Turnier beteiligte sich auch eine große Gruppe von acht In Motion Line- Dancers des TuS Oppendorf.

Langsamer Walzer und Cha Cha

Ulrike Brackmann aus Ostercappeln und Cornelia Heidmeyer aus Wehdem starteten als Meisterinnen der diesjährigen offenen Niedersächsischen Landesmeisterschaften bei dem Turnier auf nationaler Ebene. Für beide ist es das erste Turnierjahr in dieser Klasse. Getanzt werden musste von den Beiden jeweils eine Samba, ein West Coast Swing, ein Langsamer Walzer und eine Cha Cha.

Ulrike Brackmann startete in der Leistungsgruppe Newcomer Gold. Ihre gelungenen Auftritte wurden mit der Deutschen Vize-Meisterschaft belohnt. Sie musste sich lediglich der Bayerischen Landesmeisterin aus Regensburg geschlagen geben. Das tat sie mit erhobenem Haupt, zufrieden und mit großer Freude über das Erreichte. Cornelia Heidmeyer trat in der größten Gruppe der diesjährigen Meisterschaften, Newcomer Diamond an und belegte den 5. Platz. Auch bei Ihr war die Freude über den erreichten Platz groß.

Im Zuge der Deutschen Meisterschaften wurde auch wieder ein Turnier für die Breitensportler ausgetragen. Sechs In Motion Dancers waren hier dabei. Sie starteten in der höchsten Leistungsklasse dieses Turnieres. Getanzt werden mussten jeweils zwei Tänze.

Altersgruppe Silver

In der Altersgruppe Diamond gewann Sandra Ipolyi aus Heithöfen den ersten Platz und konnte sich dabei qualitativ im Vergleich zum Norddeutschen Breitensportturnier, bei dem sie ebenfalls Erste wurde, noch verbessern.

Die Altersgruppe Silver war die größte Gruppe des Breitensportturnieres. Hier belegte Ulrike Gottlieb aus Wimmer mit zwei mitreisend vorgeführten Tänzen den 1. Platz. Bärbel Luckow aus Ostercappeln erreichte mit einer schönen Leistung den 4. Platz.

Auf eine starke heimische Konkurrenz der mittlerweile befreundeten Flying Boots aus Meiningen trafen die In Motion Dancers in der Altersgruppe Gold. Den ersten Platz gewann mit sehr schön und emotional vorgeführten Tänzen Gudrun Schiebel aus Heithöfen. Karla Wäring aus Oppendorf erreichte den vieren Platz und Ruth Hansen aus Wimmer wurde in dieser Gruppe Fünfte.

Schöne Erlebnisse

Mit den drei ersten Plätzen haben die In Motion Dancers im Breitensportturnier in der Gruppe der weiblichen Erwachsenen Improver alle drei zur Entscheidung anstehenden Pokale gewonnen. »Mehr geht hier nicht. Zusammen mit der Deutschen Vize-Meisterschaft ist es für uns ein sportlicher Traum, der am vergangenen Wochenende im thüringischen Meiningen in Erfüllung gegangen ist«, lautet das Fazit von Dieter Sander, Trainer und Leiter der noch jungen Tanzsportabteilung des TuS Oppendorf.

Für alle In Motion Dancers war das Wochenende in Meiningen nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch voll mit schönen Erlebnissen und Erinnerungen. »Ich bin gebürtige Thüringerin. Meine Eltern und Verwandten waren als Zuschauer beim Turnier und konnten mir beim Tanzen zuschauen. Wir sind alle sehr glücklich«, lautet das persönliche Fazit von Cornelia Heidmeyer. Über ihre ersten Plätze freuten sich Gudrun Schiebel und Sandra Ipolyi – Mutter und Tochter konnten sich gegenseitig zu ihren Erfolgen gratulieren. »Das kommt bei einem Turnier auf nationaler Ebene auch nicht ganz so oft vor« sagt der Trainer mit einem Augenzwinkern.

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