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Zum Jahresabschluss der beliebten Life House-Aktion spielen bewährte Bands

Publikum feiert die Jam-Musiker

Stemwede (WB). Zum Jahresende durften sich die Besucher im Wehdemer Life House noch einmal über ein Highlight der hiesigen Musikszene freuen. Best of Life House Jam stand auf dem Freitagabendprogramm und lockte an die 200 Musikfans ins Life House – bereits erwartet von den besten Bands, die bislang bei der Life House Jam gespielt haben.

Heidrun Mühlke

Sie haben sich in Stemwede einen Namen gemacht: Monja und Band waren bei der Best of Life House Jam am Jahresende dabei. Foto: Heidrun Mühlke

Dabei waren „Papa Beat“ mit handgemachten Rock-Klassikern und Kultsongs, die „Bluesmen­Group“ mit einer kräftigen Bluesrock-Mischung und „EXXES“, die die Besucher mit handgemachter eigener Rockmusik begeisterten. Außerdem standen auf der Bühne „Monja & Band“, die mit viel Gefühl und auch mal leisen Tönen bezauberten, als auch „Dead End“, die Rock, Funk und Jazz eigenwillig coverten.

Monatliche Treff längst etabliert

Seit März des zurückliegenden Jahres wird die Life House Jam an jedem dritten Montag des Monats veranstaltet und erfreut sich jedes Mal großer Zuhörer-Scharen. „Das ist ein beliebter Treffpunkt für Musiker, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen“, erklärt Rüdiger Lusmöller, der mit seiner Idee dieser Sessions bei Wilhelm Lindemann und Klaus Riechmann vom Life House sofort auf offene Ohren gestoßen war. Inzwischen habe sich der monatliche Treff längst etabliert.

„Es ist gut, ein solches Angebot zu haben, um für die lokale Musikszene etwas zu tun“, ist sich Wilhelm Lindemann sicher. Bei der monatlichen Life House Jam würden zwei Bands jeweils etwa eine halbe Stunde spielen, danach gebe es kein festes Programm, eine Auftrittsreihenfolge oder einen Ablaufplan.

„Peter-Gabriel-Projekt“ für 2020

Und danach wird gespielt, was gefällt. Die Musiker entscheiden spontan, auf was sie Lust haben: Rock, Blues, Jazz und Co.. Die Bühne ist dann offen für jedermann. „Der Spaß an der Sache steht im Vordergrund“, sagt Lusmöller. Wie ein solcher Abend verlaufe, hänge davon ab, wer kommt. „Es sind schon viele tolle Sachen dabei herausgekommen – so etwas kann man nicht planen“, freut sich der Initiator.

Für das kommende Jahr ist ein „Peter-Gabriel-Projekt“ geplant, das schon mit viel Spannung erwartet wird. „Mal schauen, was dabei herauskommt“, sagt Wilhelm Lindemann. Sowieso könne jeder bei der Session mitmachen, der Spaß an Musik hat: „Wir hoffen, dass auch einige jüngere Bands und einzelne Musiker zur Life House Jam kommen.“ Das bringe frischen Wind in die Sache, betonen die Initiatoren und freuen sich auf viele Mitstreiter.

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