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Feinkostspezialist baut neues Bürogebäude für 50 Mitarbeiter

Rila investiert am Standort Levern

Stemwede-Levern (WB/weh). Die Wurzeln der heute weltweit vernetzten Rila Unternehmensgruppe gehen zurück auf das Jahr 1969. Mit großem Engagement und festem unternehmerischen Willen legten Ursula und Helmut Richter den Grundstein für das heutige Familienunternehmen. Nun entsteht ein zukunftsweisendes Bürogebäude.

So wird das neue Büro-Gebäude auf dem Rila-Gelände in Levern ausehen. 50 Mitarbeiter sollen dort einziehen und arbeiten. Foto:

In der Gemeinde Stemwede, im 1050 Jahre alten Dorf Levern ist der Feinkostspezialist zuhause und seit Beginn der Firmengründung mit dem Ort sehr verbunden. Das Areal ist nicht nur der Firmensitz, sondern auch für die von der Familie Richter erschaffene touristischen und gastronomischen Angebote wie »Rila erleben« sowie »Garten der Sinne« oder des großen Wohnmobil-Stellplatzes. Viele Tausend Besucher kehren hier jedes Jahr ein.

Jetzt, nach mehrjähriger Planung entsteht am firmeneigenen Standort eine Bürofläche von etwa 2700 Quadratmetern auf drei Stockwerken für die mehr als 50 Mitarbeiter aus elf Abteilungen. Von hier aus erfolgt demnächst die logistische, vertriebliche und marketingrelevante Steuerung der Sortimente. Der Bau dieses neuen Verwaltungsgebäudes hat bereits begonnen und soll Ende 2020 in Betrieb genommen werden. Die Investitionssumme nannte Rila nicht. Der Architekt Peter Bohle, der bereits das in 2003 fertiggestellte Logistik-Zentrum, sowie das Gebäude für das Gastronomiekonzept »Rila erleben« entworfen hat, plant mit der Geschäftsleitung eine moderne und transparente Bauweise mit sehr großzügigen hellen Räumen, die Licht und Raum für ein optimales Arbeiten ermöglichen.

Die Heizung und Klimatisierung erfolgt mittels regenerativer Energiequelle, der Geothermie. »Sie erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit und der ökologischen Qualität und trägt damit zum Klimaschutz bei«, schreibt das Unternehmen.

Was damals mit einem kleinen Gastarbeitersortiment begann ist heute ein mittelständisches, familiengeführtes und modernes Unternehmen mit über 1300 Artikeln und vier eigenen Produktionsstandorten geworden. Griechische Oliven, Olivenpasten und andere Mezé-Spezialitäten kommen aus dem ersten Produktionsbetrieb Rila Hellas auf dem Peloponnes. Rila Chile aus Arica am Rande der Atacama-Wüste liefert hingegen im wahrsten Sinne des Wortes scharfe Produkte rund um Chilis.

Die Adresse für Fonds, Suppen und Saucen sitzt in Kaltenkirchen bei Hamburg, die Firma Jürgen Langbein, die seit 1998 zu dem Familienunternehmen gehört. Neuestes Familienmitglied ist die Firma Menzi aus Versmold, die als Spezialist für den Großverbraucherbereich Suppen und Fertiggerichte produziert.

Seit 2007 bietet Rila mit »Rila erleben« ein vielfältiges kulinarisches Konzept an. In dem kreisrunden und überwiegend gläsernen Gebäude haben Besucher einen ganz besonderen Blick auf die schöne ostwestfälische Landschaft. Die Restaurants bieten ganzjährig verschiedene kulinarische Leckereien an. In der Feinkostwelt kann man aus einer Vielzahl von Produkten wählen, um seine Lieblingsgerichte zuhause nachkochen. Darüber hinaus ist der nahegelegene Reisemobilstellplatz ein touristischer Ausflugsort der Extraklasse. Ein besonderer Highlight sind die Gärten der Sinne mit den Bereichen Japan, Italien, Griechenland, Afrika, Chile und der vielfotografierte Hochzeitsgarten. Hier können die Gäste mit allen Sinnen genießen.

»Viele Investitionen der letzten Jahre flossen in die Produktion und Logistik, um als führender Anbieter für Feinkost-Produkte den deutschen Lebensmittelhandel zu bedienen. Nun ist es an der Zeit, in ein effektiveres und nachhaltigeres Bürogebäude zu investieren« sagt die Geschäftsleitung der Rila, bestehend aus Seniorchef Helmut und Juniorchef Bernd Richter.

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