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Bürgermeister Kai Abruszat ruft zum Melden von Wohnraum auf

Stemwede bereitet sich auf Flüchtlingsstrom vor

Stemwede

Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der Ukraine, stellt sich die Gemeinde Stemwede auf eine Flüchtlingsbewegung ein. „Wir gehen davon aus, dass Menschen aus der Ukraine nach Deutschland kommen und damit auch Hilfe durch die Gemeinde Stemwede benötigen“, erklärt Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat.

Menschen sitzen und liegen in einer U-Bahn-Station in Kiew. Viele Menschen nutzen den Ort als Bombenschutzraum. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa

Nach den zur Verfügung stehenden Informationen werde eine konkrete, etwaige Zuweisung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine durch Bund und Länder gesteuert, so Abruszat. Trotzdem sei es klug, sich auch auf kommunaler Ebene auf die Flüchtlingsbewegung vorzubereiten. „Es geht darum, den Menschen aus der Ukraine Unterkunft und Schutz zu gewähren.“

Ein großes Problem: in Stemwede gibt es nur noch wenig Leerstand und Verfügbarkeit von Wohnraum. „Deshalb freue ich mich, wenn aus der Bürgerschaft gegenüber der Gemeindeverwaltung signalisiert wird, dass grundsätzlich noch Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann“, erklärt der Bürgermeister. Entsprechende Informationen und Angebote würden kurzfristig gesammelt und gebündelt. Im Einzelfall würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung auf die Bürgerschaft zukommen.

Unverbindliche Angebote können der Gemeindeverwaltung ab sofort gemeldet werden – per Mail über stemwedehilftukraine@stemwede.de sowie telefonisch über 05745/ 788 99-0.

Über die aktuelle Entwicklung durch den russischen Angriff auf die Ukraine halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

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