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Sylt und Hooge begeistern Rahdener Ausflügler

Rahden

Sie waren vom Erlebten schwer beeindruckt: 30 Mitglieder des Sozialverbands Rahden haben eine viertägige Urlaubsreise mit dem Busunternehmen Aschemeyer an die Nordsee unternommen.

Mitglieder des Sozialverbands Rahden auf der Grachtenrundfahrt in Friedrichstadt.

Los ging es von Rahden aus in Richtung Husum. Beim Zwischenstopp gab es ein reichhaltiges Camperfrühstück direkt am Bus. Die Weiterfahrt brachte die Reisenden bis Husum, dort wurde ein ausgedehnter Spaziergang durch den Hafen unternommen und so manches Eis, Cappuccino und auch Fischbrötchen genossen.

Gegen Abend traf man in Niebüll ein, bezog die Zimmer des Hotels Niebüller Hof und genoss das Abendessen sowie einen guten Tropfen. Am zweiten Tag ging es mit dem Zug über den Hindenburgdamm nach Sylt.

In Westerland bestiegen die Rahdener einen Bus und erfuhren in einer zweistündigen Rundfahrt viel Wissenswertes über die Insel Sylt. Sie stauten über utopisch anmutende millionenschwere Häuserpreise und konnten diese reetgedeckten Anwesen aus der Ferne bestaunen. Der Weg führte vorbei an der großen, weißen Wanderdüne kurz vor dem Ort List, die die im August blühende Heidelandschaft begrenzt. Etwas weiter zeigte sich der sogenannte Ellenbogen mit seinem Rad- und Wanderweg.

Am Hafen wurde ein Zwischenstopp eingelegt, der zum Spazieren und natürlich zum Verzehr der beliebten Fischbrötchen diente. Wieder zurück am Bahnhof war ausreichend Zeit, um die Stadt Westerland zu erkunden, bis zum Strand zu gehen und die frische Brise zu genießen. Am späten Nachmittag ging es von der Insel aus zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen nahmen alle Teilnehmer an einem Konzert eines Shantychors teil, der zu fortgeschrittener Stunde mit altbekannten Seemannsliedern – auch zum Mitsingen – unterhielt.

Die Rahdener staunten auf Sylt über wunderschöne, aber sündhaft teure Reetdachhäuser wie dieses Exemplar. Foto: Dieter Wehbrink

Am dritten Tag ging es morgens früh los, zunächst mit dem Bus nach Schüttsiel und von dort mit dem Schiff zur Hallig Hooge. Da die See sich trotz heftigen Windes sehr gemäßigt zeigte, wurde niemand seekrank. So konnten die Rahdener auf Hooge sofort eine Pferdekutsche besteigen, um eine Rundfahrt mit Besuch der Kirch- und Friedhofswarft sowie der Hanswarft zu unternehmen. Abschließend gab es auf der Backenswarft im „Friesenpesel“ die bekannte Friesentorte. Diese Orte auf Hooge sind durch mehrere Fernsehdokumentationen sehr bekannt. Mit dem Schiff ging es zurück nach Schüttsiel, dann mit dem Bus ins Hotel nach Niebüll.

Mit einem kräftigen Abendessen – Spanferkel, Labskaus und einem guten Getränk – ließen die Rahdener den Abend ausklingen. Am Abreisetag legte der Sozialverband einen Zwischenstopp in Friedrichstadt ein, wo alle noch einmal ein Schiff bestiegen und an einer Grachtenrundfahrt teilnahmen. Der Schiffsführer berichtete allerlei Interessantes über die Stadt und die Flüsse Eider und Treene. Nach einem Stadtbummel traten alle die Rückfahrt an.

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