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Vorstände der Mühlenkreiskliniken kommentieren die Kreistagsbeschlüsse

Bornemeier: „Wir haben auch die Kritik verstanden“

Lübbecke/Minden

Der Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken hat die Beschlüsse des Kreistages vom 23. Juni zu den Krankenhaus-Neubauten bereits umgesetzt. Das haben die Mühlenkreiskliniken mitgeteilt.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier will künftig die Gründe für die beiden Krankenhaus-Neubauten besser erklären. Foto: MKK

Zunächst wurde in der Verwaltungsratssitzung der Eigenanteil der Mühlenkreiskliniken für das Gesamtprojekt in Höhe von 70 Millionen Euro beschlossen. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass der Förderantrag aus Mitteln aus dem Krankenhausstrukturfonds II des Bundes überarbeitet werden soll. Der Vorstand wurde mit der Umsetzung beauftragt. Der modifizierte Förderantrag muss am 15. Juli beim Land vorliegen.

Zuletzt wurde vom Verwaltungsrat der Beschluss des Kreistages zur Grundstückssuche für einen Klinikneubau im Lübbecker Land umgesetzt. Vier Grundstücke aus Espelkamp und Lübbecke sind wie berichtet in der engeren Auswahl für den Standort eines Klinikums Lübbecker Land. Die Eignung der Grundstücke hinsichtlich Verfügbarkeit sowie zum Planungsrecht – unter besonderer Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit – soll vertieft geprüft werden.

Medizinvorstand Dr. Jörg Noetzel

Die beiden MKK-Vorstände haben die neue Beschlusslage in sozialen Medien kommentiert. Der Medizinvorstand Dr. Jörg Noetzel sagte: „Die Herausforderungen für Krankenhäuser sind immens, der Krankenhausplan NRW fordert neue Strukturen. Im Kreis Minden-Lübbecke haben wir daher ein Zukunftsprojekt auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die hervorragende Versorgung für die nächsten Generationen zu sichern und gute Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen. Ich freue mich, dass der Kreis jetzt die Grundlagen für dieses Zukunftsprojekt geschaffen hat.“

Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier

Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier kommentierte den Beschluss so: „Das ist eine gute Nachricht für die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Minden-Lübbecke. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser mutige Schritt der richtige Weg ist.“ Bornemeier räumte aber auch ein: „Wir haben auch die Kritik verstanden. Wir müssen noch besser als bisher erklären, warum der Bau von zwei neuen Krankenhäusern in Bad Oeynhausen und im Lübbecker Land wichtig ist.“

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