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Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, Salzkotten und Borchen wieder Leader-Region

2,7 Millionen Euro für das Südliche Paderborner Land

Bad Wünnenberg

Gute Nachrichten aus dem Landesumweltministerium: Das Südliche Paderborner Land wird erneut Leader-Region. Der Zusammenschluss der Kommunen Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, Salzkotten und Borchen hat sich im Wettbewerb um die Aufnahme in das Förderprogramm durchgesetzt und sich damit einen Anspruch auf rund 2,7 Millionen Euro an Fördermitteln gesichert.

Die Regionalmanager Ralf Zumbrock (links) und Uwe Jordan (4. von links) freuen sich mit den Bürgermeistern Christian Carl (Bad Wünnenberg), Uwe Gockel (Borchen), Ute Dülfer (Lichtenau), Ulrich Berger (Salzkotten) und Burkhard Schwuchow (Büren), dass das Südliche Paderborner Land erneut Leader-Region wird.

Tatsächlich investiert wird in den fünf Kommunen allerdings deutlich mehr Geld: „In der vergangenen Förderperiode hat jeder Förder-Euro, den wir in die Region holen konnten, eine Investition von insgesamt 5 Euro ausgelöst“, weiß Ralf Zumbrock, Geschäftsführer des Südlichen Paderborner Landes.

Die Region habe sich in einem starken Mitbewerberumfeld erneut als Leader-Region durchsetzen können, freut er sich. 46 Regionen hatten sich beworben. Die neue Förderphase steht unter dem Leitmotto: „Hier wächst Zukunft aus gutem Grund – die aktive Gemeinschaft ist der Nährboden unserer Region.“

Die Regionalmanager Ralf Zumbrock und Uwe Jordan hatten im vergangenen Herbst und Winter mit breiter Unterstützung aus der Bevölkerung eine Entwicklungsstrategie für das Südliche Paderborner Land erarbeitet und im Ministerium in Düsseldorf eingereicht. Jetzt kann die Region, bestehend aus der Gemeinde Borchen und den Städten Bad Wünnenberg, Büren, Lichtenau und Salzkotten, schon zum vierten Male jubeln und sich als Leader-Region bezeichnen.

Schon viele Projekte umgesetzt

Das Förderprogramm verschafft den Projektträgern wie Vereinen, Arbeitsgemeinschaften oder auch den Kommunen selbst immer wieder die Möglichkeit, Projekte anzuschieben, die sonst nur schwierig oder gar nicht umzusetzen wären, weil eigene Finanzmittel eben oft nicht ausreichen. Beispiele für Projekte, die das Leader-Programm in der Vergangenheit ermöglicht hat, sind das Traditionseck in Steinhausen, das eine Anlaufstelle für mehrere örtliche Gruppen und Vereine bildet, das Gründerzentrum Hederlab in Salzkotten, der Naturlehrpfad „Lebendige Altenau“ oder auch das Projekt „Streuobstwiesen aktiv“, das in der gesamten Region angeboten wird.

Die Idee des Förderprogramms ist es, dass mit dem ausgezahlten Geld zugleich eine Co-Finanzierung des Projektträgers fließt. Hinzu kommen meist viele Stunden ehrenamtlicher Arbeitsleistungen in den Vereinsprojekten.

Burkhard Schwuchow, Bürener Bürgermeister und Vorsitzender der Leader-Region, freut sich besonders über den neuen Projektfördersatz: „Die Projektförderung steigt auf 70 Prozent, das macht Leader zu einem attraktiven Förderinstrument und drückt gleichzeitig die Wertschätzung gegenüber den vielen ehrenamtlichen Akteuren in unserer Gesellschaft aus. Wir freuen uns auf die Umsetzung der vielfältigen Projektideen der hoch engagierten Akteure.“ Das neue Leader-Programm startet im Jahr 2023.

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