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Schützenfrühstück: Bernd Ahlemeyer mit Verdienstorden ausgezeichnet

38 Jahre im Schwaneyer Vorstand aktiv

Altenbeken-Schwaney

Beim Schützenfrühstück der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Schwaney gab es eine besondere Auszeichnung für den Waffenwart der Schießsportabteilung: Bernd Ahlemeyer, der völlig überrascht war, bekam vom stellvertretenden Bezirksbundesmeister Josef Schröder den St.-Sebastianus-Verdienstorden verliehen.

Gratulieren Bernd Ahlemeyer (Siebter von links) zu seiner Auszeichnung (von links): Dr. Carsten Linnemann (MdB), Ehren-Diözesanbundesmeister Hans Besche, Bezirkspräses Bernhard Henneke, stellv. Bezirksbundesmeister Josef Schröder, stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke, König Markus Bentler, Königin Nadine Bentler, Oberst Julian Wiethaup und Bürgermeister Matthias Möllers. Foto: Jürgen Geldmacher

Bernd Ahlemeyer ist seit 39 Jahren Mitglied der Bruderschaft und blickt auf 38 Jahre Vorstandsarbeit zurück. Er gründete einst die Schießsportabteilung mit, der er seit 35 Jahren als aktives Mitglied die Treue hält. Als erfolgreicher Sportschütze ist er in mehreren Klassen unterwegs. Ahlemeyers Weg ist geprägt von zahlreichen Vorstandsposten. Bereits mit 20 Jahren übernahm er das Amt des Fahnenoffiziers der Westkompanie und übte es zehn Jahre aus. Teilweise gleichzeitig ließ er sich in der Schießsportabteilung zum Jugendwart wählen, anschließend zum Schriftführer und Schülerwart.

Auch in der Jungschützenabteilung engagierte er sich und übernahm 1995 das Amt des Jungschützenmeisters. Von 2002 trat er für elf Jahre das Amt des Schießmeisters der Schießsportabteilung an und war somit einer der am längsten amtierenden Schießmeister der Bruderschaft. Für diesen Einsatz ernannte ihn die Bruderschaft zum Ehrenoffizier.

Nach kurzer Pause übernahm Bernd Ahlemeyer ab 2018 den Posten des Waffenwarts der Schießsportabteilung, den er bis heute ausübt. „Besonders bemerkenswert ist, dass beim Umbau der neuen Schießanlage kaum ein selbst hergestelltes Bauteil existiert, welches nicht seinen Stempel trägt und so maßgeblich zum Eigenleistungsanteil der Anlage beigetragen hat“, führte Josef Schröder in seiner Laudatio aus. Aber auch in der Schützenhalle stammen mehrere Bestandteile aus der „Produktion Ahlemeyer“ wie das Schienensystem, das er für die neue Hallendecke erstellt hat. Zudem errang er mehrere Ehrenämter wie die des Jungschützenprinzen und des Bataillonsprinzen.

Er kommt auf 38 Jahre Vorstandsarbeit unter Berücksichtigung von teilweiser zeitgleicher Ausführung mehrerer Posten. Bei vielen Veranstaltungen ist er als Helfer im Einsatz. Für seine Leistungen hat Bernd Ahlemeyer bereits alle Verdienstorden des Bataillons, das silberne Verdienstkreuz und den hohen Bruderschaftsorden erhalten.

Oberst Julian Wiethaup bedankte sich bei Hildegard und Elmar Rüther, die über drei Jahrzehnte das Frühstück für die Schützenbruderschaft herrichteten. Bürgermeister Matthias Möllers hob den bürgerlichen Zusammenhalt und die Gestaltungsbereitschaft von Schwaney hervor. Dr. Carsten Linnemann (MdB) lobte die Aktionen und Aktivitäten der Schützenbruderschaft während der mehr als zweijährigen Pandemie-Einschränkungen.

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