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Ein Verletzter bei Feuer in Altenbeken

60 Feuerwehrleute bekämpfen Brand an Wohnhaus

Altenbeken

Der Anbau eines Einfamilienhauses ist am Freitagabend in Altenbeken-Buke in Brand geraten. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus überzugreifen. Eine Person wurde verletzt.

Der Brand in Altenbeken wird von den Feuerwehrleuten mit drei Rohren gleichzeitig bekämpft. Foto: Feuerwehr Altenbeken

Wie die Feuerwehr am Samstagmorgen mitteilte, hatte die Leitstelle am Freitag  (11. November) um 19.34 Uhr  mit dem Einsatzstichwort „Dachstuhlbrand mit Person“ Einsatzkräfte aus allen Altenbekener Ortsteilen in die Straße Reelsberg in Buke alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte habe der Anbau eines Wohnhauses in Vollbrand gestanden.

„Das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen. Ein Bewohner hatte das Haus noch rechtzeitig verlassen können und wurde durch den Rettungsdienst betreut und in ein Krankenhaus in Bad Driburg gebracht“, berichtete die Feuerwehr.

„Aufgrund der drohenden Ausbreitung des Feuers haben wir unverzüglich eine Riegelstellung aufgebaut“ berichtet Einsatzleiter Mark Nigriny. „So konnten wir den Dachstuhl erfolgreich schützen.“ Zeitweise waren dazu drei Trupps mit Atemschutzgeräten gleichzeitig im Außenangriff eingesetzt. Ein weiteres Rohr wurde über die Drehleiter vorgenommen.

Der Anbau des Wohnhauses stand beim Eintreffen der Feuerwehrleute bereits in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Altenbeken

Parallel dazu kontrollierte ein weiterer Atemschutztrupp das nur leicht verrauchte Wohngebäude mit der Wärmebildkamera. Auch ein Nachbarhaus war durch die Intensität des Feuers in Mitleidenschaft gezogen worden und wurde von innen kontrolliert.

Aufgrund der Nähe der Einsatzstelle zu den Bahngleisen wurde auch die Leitstelle der Deutschen Bahn über die laufenden Einsatzmaßnahmen in Kenntnis gesetzt.

„60 Einsatzkräfte aus Altenbeken, Buke und Schwaney waren im Einsatz. Die letzten Kräfte konnten nach knapp drei Stunden einrücken“, bilanziert die Feuerwehr. „Für die Versorgung der Einsatzstelle mit Atemschutzgeräten wurde ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz der Kreisfeuerwehrzentrale eingesetzt.“

Im Einsatz waren zudem ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzt aus Bad Driburg. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

Eine Feuerwehrfrau überprüft den Brandherd mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Foto: Feuerwehr Altenbeken

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