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Nach zweijähriger Pause:  40. Frühlingskonzert in der Aula der Privaten Realschule

Bahnorchester Altenbeken: Toto-Klassiker als Dank für langen Applaus

Altenbeken

Nach zweijähriger Pandemiepause haben sich rund 60 Musiker wie auch zahlreiche Konzertbesucher auf die Fortsetzung der traditionsreichen Frühjahrskonzerte des Bahnorchesters Altenbeken unter der musikalischen Leitung von Thies Keuser gefreut.

Unter der Leitung von Thies Keuser (kleines Bild) hat das Bahnorchester Altenbeken sein 40. Frühjahrskonzert in der Aula der Privaten Realschule Altenbeken gegeben. Foto: Christel Finke

Zweifellos gehört das Orchester, das über die Grenzen Altenbekens hinaus einen anerkannten Ruf hat, zu jenen ambitionierten Ensembles, die sich leistungsstark für ein zeitgemäßes Renommee der Blasmusik engagieren. Zu den vielfältigen Tätigkeiten des Orchesters gehört mit den Einsätzen in der Gemeinde wie darüber hinaus, wie der „Libori-Tusch“ zu den Libori-Feierlichkeiten, auch das Engagement im schulischen Bereich. So wurde mit der Privaten Realschule eine Kooperation vereinbart, um in Musik-AGs verstärkt junge Menschen für Musik und Orchesterarbeit zu begeistern. Grund genug, die Wiederaufnahme der Frühjahrskonzertreihe in der neu ausgerichteten Aula der Schule durchzuführen.

Zu Beginn des Konzertabends spielte das Bahnorchester die Nationalhymne der Ukraine. Vorsitzender Ferdinand Heinekamp bat anschließend die Konzertbesucher, in einem Moment der Stille der Betroffenen, der Opfer sowie der Gefallenen dieses unsäglichen Angriffskrieges zu gedenken. Es folgten zehn Konzertwerke unterschiedlicher Musikrichtungen, die das vielseitige Leistungspotential des Bahnorchesters aufzeigen. Neben Werken im Stile von Konzertouvertüren, konzertanten Märschen, Medleys aus verschiedenen Musikrichtungen, Arrangements bekannter Songs und Soundtracks standen auch neue Kompositionen auf dem Programm, die speziell für Blasorchester geschrieben sind.

Zu den Höhepunkten gehörten schwierig zu spielende Werke wie „Alpine Inspirations“ von Martin Scharnagl, das „Concerto d’Armore“ und die „Variazioni in Blue“ von Jacob de Haan, „Hindenburg“ von Michael Geisler, eine dramatische Hommage an das gleichnamige Luftschiff, Auszüge aus „The Lion King“ als Bearbeitung von Calvin Custer, Seemannslieder als „Küsten-Rock“ der norddeutschen Gruppe Santiano und als besonderes Highlight John Berrys „Diamonds are Forever“, ein Arrangement der James-Bond-Filmmusik. Den Titelsong, der durch Shirly Bassey berühmt wurde, meisterte Gesangssolistin Nicole Heinekamp in überzeugender und mitreißender Interpretation.

Es war zu spüren , dass die „Chemie“ zwischen dem Dirigenten und seinem versierten Orchester gut funktioniert. Mit exaktem Dirigat, mit ansprechender Mimik und Gestik verstand es Thies Keuser, sein Orchester zu motivieren. Am Ende dankten die Konzertbesucher mit kräftigem Applaus. Das Bahnorchester revanchierte sich abschließend mit einer Bearbeitung des bekannten Toto-Hits „Africa“ als Zugabe.

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