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23 Orts- und Kreis-Caritasverbänden im Erzbistum Paderborn erhalten jeweils tausend Stück

Caritas verteilt 23.000 FFP2-Masken an Bedürftige

Paderborn/Würsele...

Die Caritas im Erzbistum Paderborn stellt für bedürftigen Menschen 23.000 FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion mit dem Masken-Lieferanten Sunbeam International aus Würselen (bei Aachen), wie der katholische Verband am Freitag in Paderborn mitteilte.

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Ein Apotheker hält eine FFP2-Maske an einem Finger (Symbolbild). Foto: Friso Gentsch/dpa

Die Verteilung erfolge in den kommenden Tagen über die Dienste und Einrichtungen in den 23 Orts- und Kreis-Caritasverbänden im Erzbistum. Pro Verband werden demnach 1.000 Masken unbürokratisch ausgegeben.

Diözesan-Caritasdirektorin Esther van Bebber freute sich über die Spende. Zugleich betonte sie, eine Soforthilfe wie diese könne nur eine „Erste Hilfe“ sein. Die Ausstattung von Bedürftigen mit den nun vorgeschriebenen medizinischen Masken dürfe nicht von Spenden der Zivilgesellschaft abhängig sein, mahnte van Bebber. Hier sei ein schnelles Handeln der Politik erforderlich. Der Ankündigung von Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD), dass Grundsicherungsempfänger jeweils zehn FFP2-Masken erhalten sollen, müssten nun rasch Taten folgen.

„Auch zeigt die jetzige Maskenthematik, dass es insgesamt zu einer kritischen Überprüfung der aktuellen Hartz-IV-Regelsätze kommen muss“, sagte die Diözesan-Caritasdirektorin. Diese müssen so gestaltet sein, dass im Notfall wie der Coronakrise auch unvorhersehbare Ausgaben möglich seien. Eine größere Flexibilitätsreserve im Regelsatz sei dringend notwendig. „Menschen am Rande der Gesellschaft, die aufgrund ihrer Lebenssituation besonders von der Coronakrise betroffen sind, dürfen nicht aus dem Blick geraten.“

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