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Corona-Lage im Kreis Paderborn am Wochenende: 81 Erkrankte sind genesen – Inzidenzwert liegt bei 63,3

Ein Todesfall und 43 Neuinfektionen

Paderborn

Der Kreis Paderborn hat in seinem Corona-Lagebericht am Samstag einen weiteren Todesfall in Bad Wünnenberg und 43 Neuinfektionen bekannt gegeben (Stand: Samstag, 16 Uhr). Seit Pandemiebeginn sind 121 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Das Landeszentrum für Gesundheit hat am Sonntagmorgen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 63,3 gemeldet.

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Proben für Corona-Tests werden in einem Labor für die weitere Untersuchung vorbereitet. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Da den Angaben der Paderborner Verwaltung zufolge 81 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 434 Menschen offiziell mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Diese aktiven Fälle sind den Kommunen wie folgt zuzuordnen: Paderborn (206), Delbrück (47), Borchen (33), Bad Lippspringe (33), Salzkotten (30), Hövelhof (23), Altenbeken (21), Büren (19), Bad Wünnenberg (13), und Lichtenau (9).

Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) wies am Samstag eine Sieben-Tages-Inzidenz von 65,3 und am Sonntag von 63,3 für den Kreis Paderborn aus (Datenstand jeweils 0 Uhr). Am Freitag lag die Inzidenz bei 65 und der Kreis hatte 26 Neuinfektionen gemeldet. Der Inzidenz-Wert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Für NRW wird er am Sonntag mit 104,9 und für Deutschland mit 111,1 angegeben.

Die Zahl der laborbestätigten Coronavirus-Infektionen im Kreis ist seit Ausbruch der Pandemie auf 5638 gestiegen. 5082 Erkrankte haben eine akute Infektion überstanden.

Impfungen

Im Kreis Paderborn sind nach einer am Freitag veröffentlichten Statistik der Kassenärztliche Vereinigung zufolge bis einschließlich Donnerstag, 21. Januar, 4776 (Vortag: 4709) Menschen geimpft worden (Erstimpfung). Davon sind 2184 (2163) Heimbewohner (46 Prozent) und 2546 (2592) Angehörige von Pflegeberufen (54 Prozent). Die Folgeimpfung haben bisher 367 (215) Menschen erhalten, davon 222 (143) Heimbewohner (60 Prozent) und 145 (72) Angehörige von Pflegeberufen (40 Prozent). Aktuellere Zahlen liegen nicht vor: www.corona-kvwl.de/impfbericht.

23. Januar 2021: Gesamtzahlen seit Ausbruch der Pandemie Foto: Kreis Paderborn

Weitere Informationen

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie in unserem Newsblog.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem nun die Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen erstellt.

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11. Januar).

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

* Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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