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Vorwurf soll detailliert aufgearbeitet werden

Erzieherin nach Vorfall in Altenbekener Kita vorerst freigestellt

Altenbeken (WB/som)

Im Waldkindergarten Eggekids in Altenbeken soll es zu Verfehlungen einer Mitarbeiterin im Umgang mit Kindern gekommen sein. Wie die Gemeinde als Träger der Einrichtung am Freitag, 22. Januar, mitteilte, sei die Mitarbeiterin nun bis auf Weiteres freigestellt worden.

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Die Wald-Kita Eggekids in Altenbeken. Foto: Oliver Schwabe

„Solche Hinweise nehme ich sehr ernst. Das Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder hat allerhöchste Priorität. Wir werden den Hinweisen mit Hochdruck nachgehen und dann gegebenenfalls die entsprechenden Konsequenzen ziehen“, sagte Bürgermeister Matthias Möllers am Freitag, 22. Januar. Was genau die Erzieherin gemacht haben soll, dazu machte Möllers keine Angaben. Sexuellen Missbrauch schloss er aber explizit aus.

Auf Anfrage teilte der Bürgermeister weiter mit, dass es bereits 2019 einen ähn­lichen Vorfall gegeben habe, bei dem der Erzieherin ebenfalls ein rabiater Umgang mit Kindern vorgeworfen worden sei. Dieser Vorgang sei damals unter der Führung von Amtsvorgänger Hans Jürgen Wessels aufgearbeitet und die Mitarbeiter geschult worden. „Es gab keine personellen Konsequenzen“, sagte Möllers.

Da jetzt erneut ein ähnlicher Vorwurf im Raum stehe, werde dieser jetzt detailliert aufgearbeitet. Die Erzieherin sei deshalb vorerst freigestellt worden. In der kommenden Woche werde es Gespräche geben. „Es macht mir Sorgen, dass es schon das zweite Mal ist. Ich weise aber darauf hin, dass wir im Moment noch kein abschließendes Bild der Situation haben und warne ausdrücklich vor Vorverurteilungen“, betonte Möllers.

Das für derartige Situationen vorgesehene Meldeverfahren sei eingeleitet worden. Das Kreisjugendamt sowie das Landesjugendamt seien von der Gemeinde über den Vorfall informiert worden.

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