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Für die Folgenutzung des Empfangsgebäudes im Bahnhof Altenbeken fehlen Parkplätze

Es muss weiter investiert werden

Altenbeken

Die Zukunft des Altenbekener Bahnhofes stand kürzlich im Mittelpunkt eines Gedankenaustausches zwischen Bürgermeister Matthias Möllers, dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter Matthias Goeken und dem Leiter des Bielefelder Bahnhofsmanagements, Martin Nowosad.

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Haben über die Zukunft des Altenbekener Bahnhofs diskutiert (von links): Martin Nowosad, Matthias Goeken und Matthias Möllers. Foto: Gemeinde Altenbeken / Marion Wessels

Ein Thema war dabei auch die jüngst abgeschlossene Erweiterung der Parkplätze am Altenbekener Bahnhof. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe hatte die 70.000 Euro teure Erweiterung der P+R-Anlage zu 90 Prozent mit NRW-Landesmitteln gefördert, um die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln für Fahrgäste attraktiver zu gestalten. Während der Bahnhofsbesichtigung nahm das Trio auch die aktuellen Baumaßnahmen wie Sanierung oder Erneuerung von Gebäude- und Bahnsteigdächern in Augenschein.

Möllers und der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken (CDU) begrüßten die Maßnahmen der Bahn ausdrücklich, sahen aber auch zukünftig Handlungsbedarf. Insbesondere beim Empfangsgebäude, das zum Verkauf stehe, sehe man einen hohen Investitionsbedarf. Nach Einschätzung von Bürgermeister Möllers ist eine Folgenutzung des Empfangsgebäudes bei den derzeitigen Rahmenbedingungen schwierig: „Wegen seiner Insellage ist besonders die Erreichbarkeit mit dem Auto ein Problem, gerade wenn man an Liefer- und Kundenverkehr denkt“. Hier sehen Bürgermeister und Landtagsabgeordneter auf nicht genutzten Gleisflächen viel Spielraum für die Schaffung weiterer Parkplätze, was nicht nur Bahngästen zugute käme. „Dies würde auch bessere Möglichkeiten für eine sinnvolle Nutzung des Empfangsgebäudes bieten“, ist Möllers überzeugt.

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