1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Altenbeken
  6. >
  7. „Fitness der Feuerwehr stärken“

  8. >

SPD Altenbeken fordert: Gemeinde soll Atemschutzgeräteträgern Training bezuschussen

„Fitness der Feuerwehr stärken“

Altenbeken

Die SPD Altenbeken möchte nicht nur in neue Feuerwehr-Gerätehäuser und Löschfahrzeuge investieren, sondern auch in die Fitness der Feuerwehrleute. Dazu bringt die Fraktion einen Antrag in die Haushaltsberatungen 2021 ein.

wn

Die SPD Altenbeken möchte nicht nur in die Feuerwehrgerätehäuser wie hier in Schwaney investieren, sondern auch in die Fitness der Einsatzkräfte. Foto: Sonja Möller

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr seien bei ihren Einsätzen generell höheren Gefahren ausgesetzt und arbeiteten im Ernstfall unter hohen körperlichen Belastungen, teilen die Sozialdemokraten mit. Zu den Hauptaufgaben der Feuerwehren zählten die Brandbekämpfung und Erstmaßnahmen bei Einsätzen mit der Beteiligung von gefährlichen Stoffen und Gütern. „Bei Einsätzen dieser Art müssen Feuerwehrangehörige oft in Umgebungen arbeiten, in denen Sauerstoffmangel herrscht und teilweise auch Atemgifte vorhanden sind. Dieser Umstand macht das Tragen von Atemschutzgeräten erforderlich, da die Einsatzkräfte ansonsten schwere oder tödliche Schädigungen erleiden können“, erläutert die SPD. Allerdings werde das Atmen unter den Atemschutzmasken durch den erhöhten Atemwiderstand erschwert. Das Luftholen falle schwerer und der Körper erhalte weniger Sauerstoff.

Atemschutzgeräteträger müssten daher in einer sehr guten gesundheitlichen Verfassung sein. Feuerwehren und Rettungsdienste organisierten deshalb häufig Fitnessprogramme, um die Kondition ihrer Atemschutzgeräteträger zu verbessern. „Kurzzeitiger Aktionismus ist in diesem Bereich fehl am Platz. Wichtig sind langfristig angelegte Programme, die durch Ausdauer-und Krafttraining zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Fitness führen“, sind die Sozialdemokraten überzeugt.

Die SPD-Fraktion möchte, dass künftig auch in Altenbeken die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr in den Genuss eines solchen präventiven Fitnessprogramms kommen. Sie fordert für diese speziellen Einsatzkräfte eine anteilige Beteiligung der Gemeinde an den Kosten für den regelmäßigen Besuch eines Fitnessstudios.

Startseite