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Florian Bitter steht als neuer Altenbekener Förster vor Chancen und Herausforderungen

Hoffnung für den Wald von morgen

Altenbeken

Der Wald ist Natur – und ebendieser Natur auch immer wieder schutzlos ausgeliefert. Der Orkan Kyrill ließ 2007 mächtige Bäume umknicken wie Streichhölzer und in den vergangenen Jahren verschärfte sich die Borkenkäfer-Plage. Keine leichte Zeit für Forst und Förster, doch Altenbekens neuer Revierleiter Florian Bitter will positiv in die Zukunft schauen und hat Hoffnung für den Wald von morgen.

Jan Haselhorst

Revierleiter Florian Bitter und sein Polnischer Laufhund Titus (6) sind seit Dezember 2020 für den Wald bei Altenbeken zuständig. Foto: Jan Haselhorst

Seit Dezember 2020 ist der 31-Jährige, der gebürtig aus Volkmarsen stammt, für das fast 2000 Hektar große Revier in Altenbeken zuständig. Der neue Förster hat große Ziele, will den Wald aufforsten und Positives schaffen. „Hier kann ich meine Kreativität ausleben, probieren und dafür sorgen, dass in einigen Jahrzehnten wieder haushohe Bäume in den Himmel ragen“, sagt Bitter, der in Göttingen Forstwirtschaft studiert hat. Die Arbeit seiner Vorgänger lobt er, schon seit Jahren werde versucht, einen widerstandsfähigen Mischwald zu pflanzen. Die Monokulturen, die nach dem Zweiten Weltkrieg gepflanzt wurden, versorgten die Bevölkerung zwar schnell mit günstigen Baustoffen, die Schwächen einer solch einseitigen Bepflanzung zeigt der Borkenkäfer jedoch seit einigen Jahren besonders gnadenlos auf.

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