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Die Coronalage am Mittwoch: Wert laut LZG zum ersten Mal seit dem 26. Oktober wieder unter 50

Inzidenz im Kreis Paderborn fällt auf 39,6

Paderborn (WB/en)

Der Inzidenz-Wert im Kreis Paderborn liegt am Mittwochmorgen erstmals seit dem 26. Oktober 2020 wieder unter 50 und das sehr deutlich: Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) gibt ihn mit 39,6 an (Stand: 0 Uhr). Am Dienstag hatte er noch bei 52,3 gelegen.

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Auch das Tragen der FFP2-Masken scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen. Der Inzidenzwert ist im Kreis Paderborn am Mittwoch bei 39,6 angekommen (Symbolbild). Foto: imago

Vor 15 Wochen, am 27. Oktober (50,7), war der Kreis Paderborn zum Risikogebiet erklärt worden. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Vor einer Woche betrug die Inzidenz 63,7, vor zwei Wochen 64,0, vor drei Wochen 77,0.

Der offizielle Wert des LZG*, das für den Kreis Paderborn für Dienstag acht sowie für die vergangenen sieben Tage 122 Fälle notiert, ist ausschlaggebend für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW, wenn es um Allgemeinverfügungen geht. Der Kreis Paderborn hatte am Dienstag (11 Uhr)von 14 neuen Fällen und 73 weiteren Genesenen berichtet. Berechnet man eine Inzidenz aus den von der Kreisverwaltung öffentlich gemachten Fällen der vergangenen sieben Tage (193) ergibt sich ein Wert von 62,9.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am Mittwoch bei 67,0 (Vortag: 70,6). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 47,1 – Hochsauerlandkreis 85,8 – Höxter 76,3 – Lippe 71,1 – Soest 64,3.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten heute über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die bisherigen Regeln laufen am 14. Februar aus. Deutschlandweit liegt der Inzidenz-Wert am Mittwochmorgen bei 68. Laut erster Berichte ist eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte März geplant.

Impfungen

Im Kreis Paderborn sind nach einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik der Kassenärztliche Vereinigung zufolge in Heimen bis einschließlich Dienstag 6206 Menschen (Vortag: 6166) geimpft worden (Erstimpfung). Die Folgeimpfung haben bisher 4360 (Vortag: 4295) der 6206 Erstgeimpften erhalten. www.corona-kvwl.de/impfbericht.

Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass in den Listen zu den Impfungen durch mobile Teams ab sofort ausschließlich eine Gesamtsumme aller durchgeführten Erst- und Folgeimpfungen aufgeführt wird. Bislang war nach Heimbewohnern und Angehörigen von Pflegeberufen unterschieden worden. Im Kreis Paderborn gibt es 42 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit mehr als 6000 Bewohnern und Mitarbeitern.

Weitere Informationen

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie in unserem Newsblog.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19. www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem nun die Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen erstellt.

Hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Hier geht es direkt zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab dem 11. Januar).

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält und weiter ausgebaut wird. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Zudem ist der Informationsservice der Rufnummer 116117 erweitert worden (kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden dort Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

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